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Joseph Haydn vereint mit Metallica PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Tagblatt   
Montag, den 10. Dezember 2018 um 07:01 Uhr

Großartiges Musikerlebnis im Rheingauer Dom: Beim Adventskonzert der Rheingauschule bleibt kein Platz frei.

Happy“ von Pharrell Williams lässt die Füße wippen in den Kirchenbänken und die Köpfe gleich mit. Es wird mitgeklatscht, als die Big Band der Rheingauschule in Geisenheim spielt. Am Ende des traditionellen Konzerts im Advent bekennt Schulleiter Thomas Fischer: „Happy bin ich auch“, da mischt sich die Vorfreude auf die Ferien mit einem großartigen Musikerlebnis.Pressegeist
Der Schulleiter dankt besonders Maria Brachtendorf, die die Gesamtleitung übernommen hat. Aus der Lehrerschaft sind außerdem Silke Trzcinski, Juliane Nolden, Michael Bibo und Valjeta Verzvoli beteiligt. Insgesamt 86 Musiker wirken in den verschiedenen Ensembles mit. Dazu kommen sieben jugendliche Techniker und die Schüler, die zwischen den musikalischen Beiträgen Texte vorlesen.

Schneeflöckchen und Weißröckchen
Sie alle treten auf im Rheingauer Dom, dessen Bänke dicht besetzt sind. All die Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder und Freunde hören als gemeinsames Schlussstück „O little town of Bethlehem“ – genauso heißt der Titel des Konzerts. Unter der Überschrift haben Pharrell Williams und Metallica ebenso ihren Platz wie Joseph Haydn und Lieder, die auf den biblischen Korinther-Briefen basieren. Mit „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ beginnt die Streicher-AG. Die Mädchen und Jungen tragen den Klassiker mit konzentriertem Blick vor, den bei „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ ein Lächeln begleitet. Warum sich für Haydns Sinfonie Nr. 94 der Beiname „Sinfonie mit dem Paukenschlag“ eingebürgert hat, macht anschließend das Schulorchester deutlich. Seine Mitglieder setzen sich danach Nikolausmützen auf zu „Deck the halls with boughs of holly“, wobei jetzt vor allem die Trompeten dominieren.

Anschließend ist ein Text zu hören zum Lucia-Tag und seinem Brauchtum. „Unser Glaube soll uns Licht sein“, lautet die Botschaft. Schiffe voll „Hoffnungsbrot“, das sich beim Teilen vermehrt, kommen in einem anderen Prosa-Zwischenspiel vor. Diesen Zyklus rundet ein Blick ab in eine Zukunft, in der Weihnachten bloß als „langweiliges Fest“ von einst gilt. Ein Stern behält aber seine Strahlkraft. „Jesus wurde ein Mensch“, hebt Pfarrer Marcus Fischer in seiner Begrüßung hervor.

Big Band lädt ein zur Schlittenfahrt
Nachdenkliches hat selbst bei der Rockband der Rheingauschule seinen Raum, „Nothing else matters“ von Metallica klingt jedenfalls recht melancholisch. Das schwungvolle „Shake up Christmas“ folgt und erzeugt euphorisches Johlen und Pfeifen zum Dank. „Die Liebe hört niemals auf“, beteuert der Schulchor in einem Stück, der ganz in Schwarz auftritt, sonst sind oft weiße Schul-Sweatshirts zu sehen.

Ein sanftes „Flashlight“ steuert der Chor noch bei. Die Big Band lädt ein zur Schlittenfahrt mit Glöckchen-Rhythmus und zum verspielten „All I want for Christmas is you“. Schließlich erschallt der Schluss-Applaus, man feiert noch vor dem Dom am Glühwein- und am Kunstkalender-Stand. Eile herrscht keine: Thomas Fischer hat allen Mitwirkenden für den nächsten Tag bis zur dritten Stunde freigegeben.

Wiesbadener Tagblatt vom 7.12.2018

 
Mit Weihnachtsstimmung Gutes tun PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Tagblatt   
Dienstag, den 27. November 2018 um 17:46 Uhr

Der Weihnachtsbasar der Geisenheimer Rheingauschule ist seit 33 Jahren eine Institution in der Lindenstadt.
Obwohl es noch etwa ein Monat bis Weihnachten ist, spürt man auf dem Schulhof der Rheingauschule bereits die adventliche Stimmung. Und die verbreitet sich nicht nur über den Geruch von Glühwein, Crêpes und Plätzchen, den Anblick von Weihnachtsschmuck und Geschenken oder den Klang von Weihnachtsmusik, sondern auch bei dem Gedanken an die Idee, die hinter der Veranstaltung steckt.Pressegeist

„Das ist schon eine stattliche Summe“:
Schon seit 33 Jahren findet der Weihnachtsbasar jährlich im Geisenheimer Gymnasium mit dem Ziel statt, sich für Andere einzusetzen. So sind in den zurückliegenden Jahren insgesamt 263 721,69 Euro zusammengekommen, die von der Rheingauschule an wohltätige Organisationen gespendet wurden. „Das ist schon eine stattliche Summe und etwas ganz Besonderes“, meint auch Schulleiter Thomas Fischer. Und diese stattliche Summe soll in diesem Jahr noch weiter steigen. So geht der gesamte Erlös des Weihnachtsbasars in diesem Jahr an die Rheingauer Jugend für Afrika, Interplast Germany und weiteren Einrichtungen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in aller Welt.

Neben diesen „äußeren Erfolgen“, wie Fischer sie bezeichnet, sei für ihn aber auch das „Innere“ des Events wichtig. So sei er sehr stolz auf seine Schüler, die sich mit viel Aufwand für den guten Zweck einsetzten. „Angeleitet durch die Eltern und Lehrkräfte machen die Schüler sehr viel selbst“, lobt er. So leiten die Schüler in kleinen Gruppen ihre Klassenstände ganz alleine und verkaufen Selbstgebasteltes und Selbstgebackenes. Andere Schüler spielen kleine Theaterstücke auf dem Schulhof, oder geben im Musikcafé Weihnachtslieder zum Besten. Dabei sind die meisten Schüler mit großer Freude dabei. „Es macht mir total viel Spaß und ich finde es super, dass man dabei noch armen Kindern helfen kann“, erzählt zum Beispiel Marie aus der 6c. An dem Stand ihrer Klasse verkauft sie verschiedene Weihnachtsleckereien. Schon seit zwei Wochen hätten sie ihren Stand geplant. „Die Eltern haben ein bisschen mitgeholfen, aber ganz viel haben wir alleine gemacht“, berichtet sie. Auch für Lena aus der 5c ist der Basar etwas Besonderes, denn sie ist zum ersten Mal mit dabei. Am Stand ihrer Klasse verkauft sie Selbstgebasteltes, wie kleine Gips-Engel und Adventskränze. „Ich finde es total schön, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln“, meint sie. Doch auch für Schüler, die schon öfter mit dabei waren, bleibt der Basar etwas Außergewöhnliches. „Es macht immer wieder Spaß, weil man verschiedene Menschen kennenlernt und andere wieder trifft, die man länger nicht mehr gesehen hat“, erzählt Natalie aus der Oberstufe. Das bestätigt auch Schulleiter Fischer. So würden jedes Jahr die ehemaligen Lehrer eingeladen und auch viele Schüler kehrten zu dieser Gelegenheit an ihre ehemalige Schule zurück. „Der Basar ist wie ein jährlicher Anker“, beschreibt er, „bei dem sich alle mal wiedersehen“. Und so solle die Tradition des Basars noch lange weitergeführt werden, um auch in Zukunft zusammen zu kommen, Weihnachtsstimmung zu verbreiten und natürlich Gutes zu tun.

Wiesbadener Tagblatt vom 26.11.2018

 
„Wie geht es nach dem Abitur weiter?“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Tagblatt   
Mittwoch, den 12. September 2018 um 09:40 Uhr

Freies Soziales Jahr, Beruf oder direkt ins Studium: Der Berufsinformationstag der Rheingauschule in Geisenheim bietet Lösungen für die Frage: „Wie geht es nach dem Abitur weiter?“.

Gummibärchen sind offenbar das beliebteste Präsent, das in der Rheingauschule in Geisenheim beim Berufsinformationsnachmittag verteilt wird. Debora Hofmann von der iMi-Gruppe mit Standort in Eltville wirbt aber natürlich noch mit weiteren Dingen. Duale Studiengänge zählen dazu.Pressegeist

Informatik, BWL und Kommunikation stehen bei der Agenturen-Gruppe immer wieder im Mittelpunkt. „Für viele junge Leute ist das ein attraktives Angebot“, erklärt die Personalreferentin, zumal man dann schon in der Ausbildung Geld verdient.

Die Nachfrage sei hoch, trotzdem strebt es Hofmann an, „so früh wie es geht“, mit Schülern in Kontakt zu kommen. An diesem Nachmittag bilden 360 Gymnasiasten, das sind die drei ältesten Jahrgänge der Rheingauschule, die Zielgruppe für potenzielle Arbeitgeber.

Dass etliche von ihnen nach dem Abitur erst einen Freiwilligendienst anstreben, häufig verbunden mit einem Auslandsaufenthalt, ist für Hofmann begrüßenswert wegen der „positiven Lebenserfahrung“, die sich dabei sammeln lässt. Danach suchten die meisten wieder einen Job im gewohnten Umfeld. „Der Trend geht zum Auslandsengagement“, bestätigt der Lehrer Björn Steffen, der die Veranstaltung organisiert.

Dass die Oberstufenschüler im G-8-Modell lernen und früh das Abitur machen ist womöglich ein Grund, dass sie sich ein Jahr Zeit nehmen wollen, um andere Sprachen und Kulturen kennenzulernen. Catharina Puth von der Sportjugend Hessen schildert an einem Stand, wie ein Freiwilliges Soziales Jahr ablaufen kann rund um Training, Homepage-Betreuung und Organisationsaufgaben. Sie erzählt aus eigener Erfahrung: „Bei mir war es ein Basketballverein“, dazu kam der Einsatz in einer Schul-AG.

Oft berichten ehemalige Rheingauschüler an den knapp 20 Ständen. Zum Konzept zählen weiterhin Vorträge und lockere Gesprächsrunden mit Vertretern der Praxis. Mehrere Hochschulen sind präsent, Björn Steffen rechnet damit, dass 70 bis 80 Prozent seiner Schüler ein Studium planen. Aber auch ins Handwerk schnuppere mancher bei Praktika hinein, vor Ort in der Aula gibt es nun weitere Informationen.

Perspektiven auch im Handwerk
„Karriere als Friseurin“ oder „Dachdecker – dein Beruf“ lauten die Titel der Broschüren, die Mirjam Abraham von der Kreishandwerkerschaft ausgebreitet hat. „Wir wollen herausstellen, dass die Berufsaussichten gleichwertig sein können“, erläutert sie. Eine betriebliche Ausbildung muss demnach nicht hinter einem Studium zurückstehen. Und im Handwerk gebe es Perspektiven, mal eine Firma zu übernehmen.

Die Zahnärztin Stefanie Reuter-Großehelleforth aus Rüdesheim beschreibt ihren Beruf als krisensicher und flexibel, zudem könne er weltweit ausgeübt werden. „Der Bedarf ist da“, sagt sie zu den Chancen, sich etablieren zu können. Teilzeit-Arbeit sei möglich und wird sich immer mehr durchsetzen, denn „die Medizin wird weiblicher“. Das führt dazu, dass für einen ausscheidenden Zahnarzt mehr als ein neuer Kollege nachrücken muss, um die Lücken zu schließen. Nachwuchs wird also allerorts gesucht.

Wiesbadener Tagblatt vom 11.9.2018

 
Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Kurier   
Mittwoch, den 13. Juni 2018 um 11:20 Uhr

„Klar kann ich noch fahren.“ Ein Satz, den mancher Autofahrer schon teuer bezahlt hat. Viele Menschen unterschätzen immer noch die Wirkung von Alkohol und anderen Rauschmitteln hinter dem Steuer. Fehlende Reaktionsfähigkeit, falsche Wahrnehmung und vollkommene Selbstüberschätzung – ein gefährliches Trio, das schon viele Verkehrsteilnehmer das Leben kostete. Ein Grund, Präventionsarbeit zu leisten. Das Polizeipräsidium Westhessen organisiert zusammen mit den Jugendkoordinatoren der Kreise solche Veranstaltungen. Am Freitag waren die Polizisten in der Geisenheimer Rheingauschule zu Gast, um Aufklärungsarbeit zu leisten.Pressegeist

Zunehmende Unachtsamkeit ist ein großes Thema
Sven Opitz, Jugendkoordinator der Polizei im Rheingau-Taunus, betont die gute Zusammenarbeit mit der Geisenheimer Schule. „Die Rheingauschule ist sehr präventionsfreudig“, freut sich der Polizeibeamte. Die Schwerpunkte bei der Aufklärungsarbeit liegen bei den Punkten Alkohol und Drogen. Aber auch die immer stärker zunehmende Unachtsamkeit in Verbindung mit dem Benutzen von Smartphones im Straßenverkehr sei ein Thema, so Optiz. Schnell noch eine Nachricht getippt, ein Foto verschickt oder nach dem Wetter geschaut. Das sind Dinge, die wir alltäglich machen. Und schon ist es passiert. Ein Themenkomplex, der neben der Suchtprävention in Zukunft vorangetrieben werden soll.

Boris Sobotta, Lehrer an der Rheingauschule und Organisator der Veranstaltung, freut sich besonders über das rege Interesse seiner Schüler. Insgesamt nehmen 112 Jugendliche der elften Jahrgangsstufe teil. Auf dem Programm stehen verschiedene Vorträge. „Schon hier gibt es rege Beteiligung und viele gute Fragen meiner Schüler“, sagt Sobotta. Am Nachmittag geht es dann auf einen Parcour, der mithilfe der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes und des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) angelegt wurde. Gefragt ist unter anderem die Station des Deutschen Roten Kreuzes. Schüler lernen, einem verunglückten Zweiradfahrer korrekt den Helm abzunehmen, oder das Anwenden der stabilen Seitenlage.

„Höhepunkte sind aber sicher der Fahrsimulator und unsere Simulationswand“, ist sich Andrea Hailbronner von der Abteilung Prävention des Polizeipräsidiums Westhessen sicher. An der Simulationswand wird zunächst die Reaktionsschnelligkeit der Schüler unter normalen Bedingungen getestet. Im Anschluss müssen die Jugendlichen die gleiche Übung erneut machen, allerdings mit sogenannten Rauschbrillen auf der Nase, die einen Zustand von 0,8 Promille Blutalkohol im Körper simulieren. Ein Spaß, der allen Teilnehmern sofort den Ernst der Lage vermittelt. Unterstrichen wird das von einer Fahrt mit dem Fahrsimulator, in dem realitätsnah die Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf den Fahrzeugführer dargestellt werden.

„Wenn ein Bruchteil der Jugendlichen realisiert, wie gefährlich Rauschmittel im Straßenverkehr sind, dann ist das schon ein Erfolg für uns“, betont die Beamtin.

Die Präventionsveranstaltungen werden seit fünf Jahren vom Polizeipräsidium Westhessen in den Kreisen Rheingau-Taunus, Main-Taunus, Hochtaunus, Limburg-Weilburg und in der Stadt Wiesbaden angeboten. Das Präsidium will damit bei den Schülern ein Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr schaffen, die durch Drogen- oder Alkoholeinfluss oder zu hohe Geschwindigkeiten entstehen.

Wiesbadener Kurier vom 12.6.2018

 
Rheingau- und Hochschule Geisenheim kooperieren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Kurier   
Dienstag, den 15. Mai 2018 um 22:09 Uhr

Die Hochschule Geisenheim und die Rheingauschule intensivieren ihre Zusammenarbeit. Zur Bekräftigung des Zieles, den Gymnasiasten den Übergang zwischen Schule und Studium zu erleichtern, unterzeichneten Schulleiter Thomas Fischer und Hochschulpräsident Hans Reiner Schultz einen Kooperationsvertrag.

Zusammenarbeit hat eine lange Tradition
„Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Geisenheim hat eine lange Tradition“, so Fischer. Man freue sich, dass die Schüler dank der Kooperation nun aber verstärkt Einblick in die anwendungsorientierte Forschungsarbeit der Hochschule erhielten. Insbesondere im Rahmen kleinerer, wissenschaftsbasierter Projekte bekämen sie künftig Gelegenheit zum Austausch mit Wissenschaftlern. In einem speziellen Projekt sollen sich auch ausgewählte Doktoranden der Hochschule inhaltlich in die Leistungskurse der Schule einbringen können.

„Im Rahmen der Kooperation wollen wir die Schüler natürlich einerseits für die zukunftsweisenden und innovativen Forschungsbereiche unserer Hochschule interessieren“, erläutert Schultz. „Andererseits sehen wir es als unseren Auftrag, die nächste Generation für die Wissenschaft insgesamt zu begeistern und bei den Schülern ein über den Lehrplan hinausgehendes Verständnis dafür zu verankern, wo sie ihr theoretisches Wissen später überall praktisch einsetzen können.“

Partnerschaftsbeauftragte sind Hendrik Heider als Vertreter der Rheingauschule und Andreas Thon, seitens der Hochschule. Gemeinsam haben sie einen Jahresplan als Basis für die Kooperation entwickelt, der unter anderem Vermessungsübungen in den Mathematikunterricht und Expertenwissen zum Thema Hochbeete von der Hochschule ans Gymnasium bringt.Pressegeist

Wiesbadener Kurier vom 14.5.2018

 
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