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Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Kurier   
Mittwoch, den 13. Juni 2018 um 11:20 Uhr

„Klar kann ich noch fahren.“ Ein Satz, den mancher Autofahrer schon teuer bezahlt hat. Viele Menschen unterschätzen immer noch die Wirkung von Alkohol und anderen Rauschmitteln hinter dem Steuer. Fehlende Reaktionsfähigkeit, falsche Wahrnehmung und vollkommene Selbstüberschätzung – ein gefährliches Trio, das schon viele Verkehrsteilnehmer das Leben kostete. Ein Grund, Präventionsarbeit zu leisten. Das Polizeipräsidium Westhessen organisiert zusammen mit den Jugendkoordinatoren der Kreise solche Veranstaltungen. Am Freitag waren die Polizisten in der Geisenheimer Rheingauschule zu Gast, um Aufklärungsarbeit zu leisten.Pressegeist

Zunehmende Unachtsamkeit ist ein großes Thema
Sven Opitz, Jugendkoordinator der Polizei im Rheingau-Taunus, betont die gute Zusammenarbeit mit der Geisenheimer Schule. „Die Rheingauschule ist sehr präventionsfreudig“, freut sich der Polizeibeamte. Die Schwerpunkte bei der Aufklärungsarbeit liegen bei den Punkten Alkohol und Drogen. Aber auch die immer stärker zunehmende Unachtsamkeit in Verbindung mit dem Benutzen von Smartphones im Straßenverkehr sei ein Thema, so Optiz. Schnell noch eine Nachricht getippt, ein Foto verschickt oder nach dem Wetter geschaut. Das sind Dinge, die wir alltäglich machen. Und schon ist es passiert. Ein Themenkomplex, der neben der Suchtprävention in Zukunft vorangetrieben werden soll.

Boris Sobotta, Lehrer an der Rheingauschule und Organisator der Veranstaltung, freut sich besonders über das rege Interesse seiner Schüler. Insgesamt nehmen 112 Jugendliche der elften Jahrgangsstufe teil. Auf dem Programm stehen verschiedene Vorträge. „Schon hier gibt es rege Beteiligung und viele gute Fragen meiner Schüler“, sagt Sobotta. Am Nachmittag geht es dann auf einen Parcour, der mithilfe der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes und des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) angelegt wurde. Gefragt ist unter anderem die Station des Deutschen Roten Kreuzes. Schüler lernen, einem verunglückten Zweiradfahrer korrekt den Helm abzunehmen, oder das Anwenden der stabilen Seitenlage.

„Höhepunkte sind aber sicher der Fahrsimulator und unsere Simulationswand“, ist sich Andrea Hailbronner von der Abteilung Prävention des Polizeipräsidiums Westhessen sicher. An der Simulationswand wird zunächst die Reaktionsschnelligkeit der Schüler unter normalen Bedingungen getestet. Im Anschluss müssen die Jugendlichen die gleiche Übung erneut machen, allerdings mit sogenannten Rauschbrillen auf der Nase, die einen Zustand von 0,8 Promille Blutalkohol im Körper simulieren. Ein Spaß, der allen Teilnehmern sofort den Ernst der Lage vermittelt. Unterstrichen wird das von einer Fahrt mit dem Fahrsimulator, in dem realitätsnah die Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf den Fahrzeugführer dargestellt werden.

„Wenn ein Bruchteil der Jugendlichen realisiert, wie gefährlich Rauschmittel im Straßenverkehr sind, dann ist das schon ein Erfolg für uns“, betont die Beamtin.

Die Präventionsveranstaltungen werden seit fünf Jahren vom Polizeipräsidium Westhessen in den Kreisen Rheingau-Taunus, Main-Taunus, Hochtaunus, Limburg-Weilburg und in der Stadt Wiesbaden angeboten. Das Präsidium will damit bei den Schülern ein Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr schaffen, die durch Drogen- oder Alkoholeinfluss oder zu hohe Geschwindigkeiten entstehen.

Wiesbadener Kurier vom 12.6.2018

 
Rheingau- und Hochschule Geisenheim kooperieren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Kurier   
Dienstag, den 15. Mai 2018 um 22:09 Uhr

Die Hochschule Geisenheim und die Rheingauschule intensivieren ihre Zusammenarbeit. Zur Bekräftigung des Zieles, den Gymnasiasten den Übergang zwischen Schule und Studium zu erleichtern, unterzeichneten Schulleiter Thomas Fischer und Hochschulpräsident Hans Reiner Schultz einen Kooperationsvertrag.

Zusammenarbeit hat eine lange Tradition
„Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Geisenheim hat eine lange Tradition“, so Fischer. Man freue sich, dass die Schüler dank der Kooperation nun aber verstärkt Einblick in die anwendungsorientierte Forschungsarbeit der Hochschule erhielten. Insbesondere im Rahmen kleinerer, wissenschaftsbasierter Projekte bekämen sie künftig Gelegenheit zum Austausch mit Wissenschaftlern. In einem speziellen Projekt sollen sich auch ausgewählte Doktoranden der Hochschule inhaltlich in die Leistungskurse der Schule einbringen können.

„Im Rahmen der Kooperation wollen wir die Schüler natürlich einerseits für die zukunftsweisenden und innovativen Forschungsbereiche unserer Hochschule interessieren“, erläutert Schultz. „Andererseits sehen wir es als unseren Auftrag, die nächste Generation für die Wissenschaft insgesamt zu begeistern und bei den Schülern ein über den Lehrplan hinausgehendes Verständnis dafür zu verankern, wo sie ihr theoretisches Wissen später überall praktisch einsetzen können.“

Partnerschaftsbeauftragte sind Hendrik Heider als Vertreter der Rheingauschule und Andreas Thon, seitens der Hochschule. Gemeinsam haben sie einen Jahresplan als Basis für die Kooperation entwickelt, der unter anderem Vermessungsübungen in den Mathematikunterricht und Expertenwissen zum Thema Hochbeete von der Hochschule ans Gymnasium bringt.Pressegeist

Wiesbadener Kurier vom 14.5.2018

 
Manga-Ausstellung soll zum Lesen motivieren // Fotos PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Kurier   
Montag, den 30. April 2018 um 09:50 Uhr

Mit glatten Gesichtern und Teenager-Ausstrahlung schauen die Manga-Helden von Buchcovern und Bildern. In der Geisenheimer Rheingauschule standen sie einen Monat lang im Mittelpunkt einer Aktion in der Bücherei. „Mit Mangas und Comics erreicht man auch die Schüler, die nicht die großen Leser sind“, erklärt die Leiterin Marén Latter zur Wirkung von Naruto oder Detektiv Conan.Pressegeist

Um dieses Stück japanischer Pop-Kultur anbieten zu können, hat die Schulbibliothek mit der Stadtbibliothek kooperiert. Im Gymnasium waren nämlich nur zwei Mangas vorhanden: „Die Schokohexe Teil I und Teil II“, wie Latter erzählt. Sie hat daher eine Box aufgestellt, damit jeder über seine Lieblings-Mangas abstimmen kann. Das soll die Basis für Anschaffungen sein, Preise waren dabei zu gewinnen.

Stadtbibliothek hilft mit Leihgaben
Conny Prinz von der Buchhandlung Idstein in Oestrich will das Projekt unterstützen und hat mit der Künstlerin Sitta Derstroff für kleine Gewinnerprämien im aktuellen Manga-Monat gesorgt. Bei der Auszählung lag übrigens die bekannte Schokohexe vorne. Mit der kleinen Katze Chi, Dragon Ball und Märchen aus Grimms Manga sind viele Schüler jetzt aber ebenso vertraut dank Leihgaben der Stadtbibliothek.

50 Bände wechselten zunächst stadtintern die Regale. „Die waren nach zwei Wochen durchgelesen“, berichtet Latter. So kamen 50 weitere aus der Stadtbibliothek hinzu, deren Leiter Horst Falker einen wichtigen Hinweis gibt: „Man muss von hinten nach vorne lesen.“ Doch es blieb nicht beim Lesen. Zusammen mit der Fachschaft Kunst der Rheingauschule wurde ein Malwettbewerb ausgeschrieben.

Die besten Porträts hat eine Jury ausgewählt, bestehend aus Sitta Derstroff und Nick Hirsch, dem „Manga-Fachmann der Stadtbibliothek und Auszubildenden“, wie Latter sagt. Gewonnen hat bei den privat gemalten Bildern Svenja Derstroff vor Nadja Giebelhaus und Sophie Werner. Jennifer Kern liegt in der Klasse 7c von Kunstlehrerin Melissa Kissel vor Norah Strauch und Melina Mühlke. In der 7a von Juliane Dörr sichert sich Benjamin Terfoort den ersten Rang vor Finja Stromsky und Jeana Kirsch.

Die insgesamt 55 Bilder von Senpai, Lilith und anderen Manga-Größen sind bis zum Ende der Sommerferien in der Stadtbibliothek zu sehen. Berührungsängste mit dem manchmal als banal beschriebenen Genre hat die Lehrerschaft übrigens nicht. „Das Thema Comics steht sogar im hessischen Lehrplan“, erläutert Dörr. Landrat Frank Kilian und Bürgermeister Christian Aßmann loben den Aspekt der Leseförderung.

Anerkennung gibt es für Marén Latter generell für ihre Ideen und ihre Netzwerk-Arbeit. Schulleiter Thomas Fischer gesteht zugleich: „Für mich ist das eine fremde Welt.“ Die Bibliotheksleiterin beruhigt und weist in den animierten Filmen auf Bezüge zu Biene Maja und Heidi hin. Dazu stellt sie klar, dass es sich nicht nur um „leichtfüßige Literatur“ handelt: Ein Manga-Klassiker heißt „Barfuß durch Hiroshima“.

Wiesbadener Kurier vom 23.4.2018

Fotos: J.Dörr/M.Kissel

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Spanisches Marzipan für Bürgermeister Aßmann PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rheingau Echo   
Donnerstag, den 08. März 2018 um 13:00 Uhr

Schüleraustausch zwischen der Rheingauschule und Valmojado / 31 Schüler zu Gast.

Spanisches Marzipan hatten die Schiller Bürgermeister Christian Aßmann als Geschenk mitgebracht. ,,Bei uns wachsen viele Mandelbäume, wir sind für die Mandelblüte und das Marzipan eine sehr bekannte Gegend“, erläuterten die Schüler in einer kleinen Präsentation über ihre Heimai beim Empfang im Rathaus. Auch Weinbau gibi es in Valmojado und die spanischen Rotweine sind Weinfreunden in der ganzen Welt ein Begrifi. Von Bürgermeister Aßmann hingegen wollten die Schüler wissen, warum das Geisenheimer Stadtwappen aus einem Rad, einem Haus und einem Drachen besteht. Und in welcher Partei er ist. Als Aßmann erklärte, er sei parteilos, gab es elwas Verwunderung der 14- und 15-jährigen Gäste: ,,Bei uns gibt es eher selten parleilose Politiker und Amtsträger‘, erläuterte der zuständige Lehrer José Angel. Auf jeden Fail war der Empfang im Rathaus für beide Seiten gleich zum Autakt des Schüleraustauschs mit Valmojado schon der ersle Höhepunki einer aufregenden Woche im Rheingau.

Seit über einem Jahrzehnt wird an der Rheingauschule Spanisch als zweite Fremdsprache angeboten. Ganz zu Anfang gab es auch Klassenfahrlen nach Spanien, aber sprachlich brachten diese den Schülern nicht sehr viel. 2009 wurde dann mit der bilingualen spanischen Gesamtschule Valomojado südwestlich von Madrid ein Partner gefunden, mit dem man regelmäßig in der 8. Klasse einen Schüleraustausch organisiert. Ab dem komrnenden Schuljahr seien es allerdings die 9. Klassen sein, die den Austausch machen. Da auch die Rheingauschule zurückkehrt zu G 9 habe man jetzt mehr Zeit für den Austausch und im 9. Schuljahr seien die Schüler einfach ein Stückchen reifer. In diesem Jahr sind es die Lehrer Meike Bonilla und Nina Tacke von der Rheingauschule, die,den Austausch leiten, auf spanischer Seite begleiten José Angel Lopez Grus und Señor Antonio die Schüler. 

Angekomrnen waren die jungen Spanier am Rosenmontag am Frankfurter Flughafen und natürlich war die Fastnacht sofon ein Thema, die auch in Spanien mit vielen Partys gefeiert werden würde. Nicht nur fur Bürgermeister Aßmann gab es dann Marzipan aus der Heirnat, auch ihren Gastfamililien hatten viele der Austauschschüler das süße Geschenk aus Valmojado bei Toledo mitgebrachl. Die süßen Mitbringsel haben das ,,Eis“ zwischen den Jugendlichen schneil schmelzen lassen: Ganz unkompliziert gehen die Schüler mit ihren deulschen Gastgebern um und verstehen sich prima, wenn auch schon ma! mehr auf Englisch als auf Spanisch und Deutsch. 

Nach dem Empfang beim Bürgermeister gab es einen ,,Kochkurs“ in der Rheingauschule, bei dem eine typisch Rheingauer Spezialität im Mittelpunkt stand: Passend zum Fastnachtsdienstag wurde Spundekäs hergestellt und dann gemeinsam verzehrt. Am Minwoch nahmen die Gäste am regulären Schulunlerricht teil und am heutigen Donnerstag gibt es einen Ausflug nach Heidelberg. Nach der Rückkehr erwarten die Eltern die Schüler in der Mensa der Rheingauschuie zu einem gemernsamen Festabend. Am Freitag ist ein Besuch im Gutenberg-Museum in Mainz vorgesehen und nach dem Wochenende in den Gastfamilien nehmen die spanischen Schüler am Mcntag noch einmal am Unterricht der Rheingauschule teil, bevor am Nachmittag der Flieger zurürck nach Madrid geht. lm Herbst geht es dann für die Rheingauschüler nach Valomojado.

Rheingau Echo vom 15.2.2018

ALEMANIA2018 ALCALDE

ALEMANIA2018 CATEDRAL MAINZ

ALEMANIA2018 MUSEO GUTENBERG MAINZ

ALEMANIA2018 RHEINGAUSCHULE

 
Rheingauschule erhält von Minister Lorz eine Stele der Toleranz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wiesbadener Tagblatt   
Donnerstag, den 22. Februar 2018 um 08:25 Uhr

Diesmal ist die Stele der Toleranz kein himmelstrebendes Monument, man kann sie ohne Anstrengung in zwei Händen halten. Wo sie bald in der Rheingauschule stehen wird, sei noch nicht entschieden, es gebe mehrere Ideen, berichtet die Fachbereichsleiterin Michaela Hagen. Relevant sind ohnehin die Inhalte, und da hat das Gymnasium einiges vorzuweisen, um sie anschaulich zu machen.Pressegeist

Schüler sollen „Botschafter für Toleranz“ werden
Vor allem mit einem Kunstprojekt ist der Gewinn der Stele für die Rheingauschule verbunden. Der Initiator und Künstler Karl-Martin Hartmann wünscht sich, dass die Schüler „Botschafter für die Toleranz werden“. Auch der Kultusminister Alexander Lorz (CDU) ist zur Übergabe gekommen. Dass diese in einem Kunstraum erfolgt, ist kein Zufall, denn dort präsentieren Jugendliche ihre Werke.

Die Arbeiten sollen alle bewegen, egal ob sie zum Grübeln oder zum Lächeln bringen oder traurig stimmen, erklärt eine Schülerin. Verschiedene Klassen und Kurse haben sich beteiligt. Auf einem Foto ist ein Galgenstrick mit einem Knoten in den Regenbogenfarben zu sehen – ein Bezug zur Verfolgung von Homosexuellen. Ein Graffito in einer bunten Schafherde fragt: „Jedes zehnte Schaf ist schwul. Siehst du es?“.

Der Umgang mit Menschen mit Behinderung ist ein weiterer Aspekt. Andere Bilder widmen sich der ethnischen Herkunft. So haben Gymnasiasten mit familiären Wurzeln in Indien und Pakistan sich selbst und Verwandte in Szene gesetzt. Vielfalt macht zudem das Foto einer Musiker-Familie augenfällig: Uniform und Lederhose sind genauso vertreten wie der Rockabilly- und der Heavy-Metal-Stil.

Die Schule hat zuvor auch Leute von außerhalb zu Gesprächen und Workshops eingeladen. „Toleranz braucht sichtbare Begegnungen“, lautet schließlich eine Erkenntnis, die die Kunstlehrerin Melissa Kissel auf einer Seite des Sockels für die Stele platziert hat. Außerdem benötige die Toleranz ein „offenes Herz“, Training sowie Grenzen – zum Beispiel, wenn sie als Deckmantel für Diskriminierung dienen soll.

Schule und Gesellschaft seien vielfältiger geworden, sagt Lars Jügler als stellvertretender Schulleiter, zugleich breite sich in der Gesellschaft „dumpfer Populismus“ aus. Er erinnert an das Leitbild der Rheingauschule mit dem Vorsatz, dass „weltoffen und tolerant miteinander gelernt wird“. Die Schule lebe ihre Ideale und „Freude an der Heimat und Weltoffenheit schließen sich keinesfalls aus“, findet Kultusminister Lorz.

Die von der Unesco verabschiedeten Prinzipien zur Toleranz sind ein zentrales Thema der Reden. Lorz geht auf den Umgang mit dem Toleranz-Begriff ein, der „schillernd und spannend“ sei und vom Eintreten für Religionsfreiheit ausgeht. Der Blick hat sich geweitet. Respekt ist ein Wert, den der Minister weiterhin damit in Verbindung setzt, dazu zitiert er: „Toleranz ist der Verdacht, dass der andere recht hat.“

Wiesbadener Tagblatt vom 21.2.2018

 
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