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Rund um die Schule
Erneuerung des Schulgartens PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Anita Bandl   
Mittwoch, den 15. August 2018 um 13:22 Uhr

Aus einer fixen Idee wurde ein tolles und nachhaltiges Projekt.

Der Schulgarten unserer Schule lag schon seid einigen Jahren ungenutzt im Dornröschenschlaf und hatte eher das Aussehen eines Dschungels denn eines „Gartens“ (siehe Foto). Reaktivierungsversuche in den vergangenen Jahren konnten leider nicht wirklich fruchten, auch aufgrund häufigen Vandalismus. Nun haben wir mit tatkräftigen Helfern und der Unterstützung der Eltern es geschafft, den Schulgarten wieder nutzbar zu machen.Schulgarten6

Die Helfer in der Not waren Mitarbeiter der Deutschen Bank, die im Rahmen eines „social day“ am 18.05.18 und mit einer großzügigen Spende von 1000 Euro dem Garten auf die Sprünge geholfen haben. Der Bebauungs- und Nutzungsplan existierte schon seid einigere Zeit, doch dieser Pflanzenmasse Herr zu werden war bisher nicht so einfach. Ein groß angelegter Hausputz war nötig um Beete und Bäume frei zu schneiden, den Teich zu erneuern und neue Pflanzen zu setzen. In den Wochen zuvor haben die Eltern nach einem Spendenaufruf fleißig Blumenerde und Pflanzen, sowie Baumaterial und ähnliches gespendet. Zudem hat die Hochschule Geisenheim University 6 große Europaletten mit Kastenaufsätzen vorbeigebracht, die zu Hochbetten umfunktioniert werden sollten. Ebenso wurden von dort viele notwendige Gerätschaften für den Gartenbau bereitgestellt. Herr Vogt, Gartenbau-Meister und Student der Hochschule, hat das Arbeitsteam mit Rat und Tat unterstützt und so konnten die Bankangestellte, die sonst vor allem Bits und Bytes verschieben, ganze Erdberge bewegen. Unter der Anleitung von Frau Bandl, die den Ablauf des Tages und die Spendensammlung schon in den Wochen zuvor geplant und durchgeführt hatte, nahm dann das Gelände tatsächlich Gartenformen an. Es fielen Blätter und Äste, ganze Sträucher wurden ausgegraben und versetzt, Randsteine verlegt, Blumen und Kräuter gesetzt und die neuen Hochbeete gefüllt und bepflanzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird ab dem kommenden Schuljahr allen Klassen offen stehen. Zudem wird sich die Garten-AG, die ebenfalls ab dem Schuljahr 2018/19 im Nachmittagsunterricht vertreten sein wird, sich um den Erhalt des Gartens kümmern. Am Tag des Sommerfestes war der Garten offen und konnte von jedem Interessierten besichtigt werden.

Es gibt sicherlich noch viel zu tun. Der Plan ist noch nicht vollständig umgesetzt, zumal am „social day“ nicht alle Spenden verwertet werden konnten. So stehen noch Holzbretter zum Bau weiterer Kompostanlagen und Umzäunungen zur Verfügung. Es liegen Pflastersteine parat um den Sitzplatzbereich zu erweitern. Eine Grillstelle wurde damit bereits angelegt. Viele Saaten wurden noch nicht ausgebracht, aber um so schöner ist es, dass dieses Material für die kommende Zeit weiter zur Verfügung steht. Sicherlich finden sich noch viele kreative Ideen, die im Garten umgesetzt werden können. Doch wichtig ist: es wurde ein Anfang gemacht. Und das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen. Die gespendeten Setzlinge und Kräuter blühen und gedeihen und regelmäßig konnten in den Sommerferien schon Zucchini und Tomaten geerntet werden (siehe Fotos).

Nun gilt es das Projekt nachhaltig weiter zu verfolgen und den Garten am Leben zu erhalten. Das neue grüne Herz der Rheingauschule hat wieder angefangen zu schlagen und es will gepflegt werden. Wir freuen uns auf einen regen Zulauf der Garten-AG. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit Nachmittage des „offenen Gartens“ zu organisieren, da auch einige Eltern angefragt haben, ob sie bei der Gartenarbeit mithelfen könnten. Jede Hilfe und Unterstützung ist willkommen und ermöglicht es, das kleine Paradies, das nun hoffentlich gedeiht und wächst, zu erhalten.

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Romfahrt 2018 - non solo gelato PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Verena Padberg   
Freitag, den 10. August 2018 um 09:25 Uhr

Nach einem spannungsgeladenen Auftakt, wofür die beiden Lehrerinnen sorgten, die sich darüber an dieser Stelle tunlichst ausschweigen…, kamen wir abends an unserem, nun schon seit Jahren bewährten „Camping Roma“ an. Der Aufschrei:“Der Supermarkt hat noch geöffnet!“ löste ein kollektives Glückstaumeln aus: bei den Schüler(inne)n, weil ein nahes Ende durch grauses Verhungern, bei den Lehrerinnen, weil eine nächtliche Sitzung bei „Mäckes“ in weite Ferne gerückt war.

So konnten wir gestärkt am nächsten Tag Bella Roma auf einem ersten Rundgang durchstreifen. Der Eindruck, dass der (kulturelle) Höhepunkt nicht etwa beim Anblick des Pantheons oder des Kolosseums, sondern beim Schlecken des weltbesten Eis bei „Giolitti“ erreicht wurde, war sicherlich ein falscher. (Und wenn nicht, dann nur zu verständlich: Questo gelato!! )

Aber dieses Highlight hatten sich die 11 Schüler(innen) der Ea wirklich verdient. Sie hielten nicht nur überall in, auf, unter, an den Sehenswürdigkeiten ihre vorbereiteten Referate, sie legten auch ohne Murren unter glühender italienischer Sonne Unmengen an Kilometern zu Fuß zurück. Auf diese Weise – mittlerweile unterstützt von unserem von Frau Bandl und mir „berufenen“ ehemaligen Lateinkollegen Herrn Fischer – erschlossen sich ihnen antike Stätten wie das Forum Romanum, der Palatin, die Ara Pacis u.v.m. genauso wie klerikale Pompösitäten wie der Vatikan inklusive Petersdom. Auf dem Monumento Vittorio Emanuele entdeckten die SchülerInnen sogar einen Aufzug zu einem Aussichtsplateau, das mir bisher entgangen war. Und nachdem Anna mit der Ablenkungsfrage: „Was sind Ihre Lieblingsblumen?“ meine Höhenangst schlagartig erfolgreich therapiert hatte, genossen wir zusammen einen großartigen Ausblick auf das antike Zentrum dieser einzigartigen, ewigen Stadt: Roma Aeterna.

Dank der erneuten großzügigen finanziellen Unterstützung des Fördervereins und last – aber keineswegs least - der Elternspenden und des Engagements der Schülerinnen und Schüler (lukrativer Kuchenverkauf am Tag der Offenen Tür) konnten wir uns eine Besichtigung Pompejis und des Vesuvs leisten. An diesem Tag wurden wir bezüglich des georderten Busses mit italienischer (Un-)Pünktlichkeit konfrontiert (frei nach dem Motto: Allora, was sind zwei Stunden gemessen am Alter der Erde, eh?) Trotzdem schaffte es Herr Fischer, uns im Eiltempo treffsicher und kundig (was sonst?) die beeindruckendsten und pikantesten Sehenswürdigkeiten dieser tragisch versunkenen Stadt zu präsentieren, wie z.B. die wunderschönen Mosaiken im Haus der Vettier und die Gemächer, in denen das älteste Gewerbe der Welt praktiziert wurde. Der drückenden Schwüle folgte ein Schauer, und als wir uns dem Busparkplatz am Fuße des einstigen – und immer noch brodelnden – Unruhestifters näherten, war es zunächst ungewiss, ob ein Anstieg zum Krater ob eines drohenden Unwetters überhaupt möglich wäre. Aber es war, und verblüfft beobachteten wir beim Erklimmen des Vulkans, wie tief unter uns die Bucht von Neapel zusehends hinter einem weißen Regenvorhang verschwand. Beim Unterstand kurz vor dem Krater angekommen, schleuderte Jupiter auch schon grimmig seine Blitze auf uns herab, klangkräftig untermalt von dröhnendem Donner. Eigentlich eine ideale Szenerie für einen der Eingänge in die Unterwelt, beherrscht vom düsteren Deus Hades. Das fanden auch einige unserer Schützlinge, die sich, ummantelt von spontan erworbenen Regencapes, frohgemut für die letzten Meter zum Krater rüsteten. Davon, meine fatale Vorahnung kundzutun: „Spürt ihr denn nicht, wie der Hauch des Hades uns in sein Innerstes zu saugen sucht??“, sah ich dann doch ab, um stumme Blicke, die sicher sehr lang auf mir geruht hätten, zu vermeiden. Statt dessen kramte die mythologieverliebte Philologin krude Kenntnisse alter Schulphysik zusammen und raunte Unheilvolles von menschlichen Blitzableitern auf Bergeshöhen. Aber Jupiter hatte ein Einsehen - vielleicht erfasst vom Geist des Rheingaus?- und schon bald konnten wir den an vielen Stellen dampfenden Krater des Vesuvs bestaunen.

Schön war sie, die Woche mit der Ea. Und die Heimreise verlief auch ganz … spannungslos. Fast schon langweilig. Manchmal ist das gut so!

 

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Spendenaktion für das Tierheim in Mainz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: WPU-Kurs Soziales Engagement   
Mittwoch, den 08. August 2018 um 10:44 Uhr

tierheimDer WPU- Kurs "Soziales Engagement" der Rheingauschule entschied sich im zweiten Jahr für einen Besuch im Tierheim in Mainz. Dort vereinbarten die Leiter des Kurses, Frau Schäfer und Herr Steffen, Termine und teilten ihn so auf, dass die Schüler das Tierheim in zwei Kleingruppen besichtigen konnten.

In dem Tierheim befanden sich hauptsächlich Haustiere und Reptilien.

Aufgrund unsers Besucht haben wir überlegt, auf welche Art und Weise wir das Tierheim unterstützen können.

Anschließend haben wir einen Kuchen und Waffelverkauf in der Schule organisiert und 235 Euro eingenommen. Diese Summe haben wir daraufhin an das Tierheim gespendet.
Der gesamte Kurs hatte einen großen Spaß daran die Tiere kennenzulernen und diese Spendenaktion durchzuführen.

 

 
Ein neuer Anstrich für das Lehrerzimmer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nathalie Slawik / Anne Wolfgang   
Dienstag, den 07. August 2018 um 20:54 Uhr

Freitag, 23.03.2018: Frau Krüger und Frau Schäfer sitzen im Lehrerzimmer der Rheingauschule auf einer blauen Couch. Fr. Krüger: „Mensch Janina, dieses Gelb an der Wand hat doch auch schon bessere Tage gesehen.“ Fr. Schäfer: „Stimmt. Da könnten wir doch eigentlich mal was in die Wege leiten. Ein paar Kollegen finden sich bestimmt.“streichen016

Gesagt, getan. Die Idee zur Verschönerung des großen Lehrerzimmers wurde in der AG Soziales Miteinander besprochen und das Streichen damit zum „Kollegenevent“ gemacht. Anfang Juni einigten sich ein paar Kollegen auf die Farben „Weiß“; „Palazzo“ (auch Schlamm, beige oder sandfarben genannt) sowie „Verona“ (auch als grün, blau, türkis oder Petrolfarben bezeichnet). Dass sich dieses Farbkonzept nicht gleich jedem erschließt, musste das Raumverschönerungsteam schnell feststellen. (Hinweis: Man(n) beachte die Farbtupfer des Teppichbodens.)

Am Freitag, den 08.06.2018, begannen Frau Bandl, Herr Bremer, Frau Engelmann, Herr Geib, Frau Krüger, Frau Schäfer, Frau Slawik, Herr Stadtmüller und Herr Steffen gegen 14:00 Uhr mit den Vorbereitungen. Das Lehrerzimmer wurde auf- und ausgeräumt, der Teppichboden abgedeckt und die Decke abgeklebt. Eine besondere Herausforderung stellte die große Pinnwand dar, die in einem Stück von der Wand gehoben und in das kleine Lehrerzimmer bugsiert werden musste. Dabei wurden verschiedene Farbrelikte vergangener Jahrzehnte zutage gefördert: Zu unserem ausgedienten Gelb gesellten sich Altrosa und 70er-Jahre Grün. Nachdem die Helfer den Raum weiß grundiert und die Fußleiste abgeschliffen hatten, gab es zur Belohnung Pizza im Schulgarten. Das Engagement von Frau Krüger und Frau Schäfer ging sogar so weit, dass sie, nach Ende der Arbeiten um ein Uhr nachts, in der Schule übernachteten. Dabei weihten sie die neuen „Weich“-bodenmatten der Sporthalle ein, die sich am Morgen als gar nicht so weich erwiesen.

Am Samstagmorgen wurde die Renovierung noch vor dem Frühstück mit Herrn Bremer, Frau Krüger, Frau Küsters, Frau Schäfer, Frau Slawik und Frau Wolfgang fortgeführt. Währenddessen wurde in der für die Schule zuständigen Sicherheitsfirma ein Einbruchsalarm gemeldet. Trotz telefonischer Entwarnung kamen zwei pflichtbewusste Polizeibeamte vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Als sie feststellten, dass tatsächlich einige Lehrer am Wochenende zum Renovieren in der Schule sind, wurden diverse Einladungen für weitere Malerarbeiten in Privathaushalten oder Polizeidienststellen ausgesprochen. Nach diesem unerwarteten Besuch konnten sich die Helfer an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet stärken, bevor die Wände farbig gestrichen wurden. Während einige Kollegen die großen Rollen schwangen, strich Frau Schäfer im Schweiße ihres Angesichts die Pinnwand mit einem sehr, sehr kleinen Pinsel. Einen besonders großen Effekt hatte das Lackieren der Fußleisten, nicht nur weil es dem Begriff „Bauchpinseln“ eine ganz neue Bedeutung gab. Bei all dem sorgte auch die Spotify-Musik für gute Stimmung, die umso lauter war, da das neue WLAN bisher nur im Flur funktioniert. 
Am Nachmittag besuchte Herr Fischer das Streich-Team und überzeugte sich von den Arbeiten. Beim Aufräumen und Umdekorieren stieg mit jeder Minute die Vorfreude auf das „neue“ Lehrerzimmer.

Samstag, 10.06.2018, 19:30 Uhr, im neu gestrichenen Lehrerzimmer: Fr. Schäfer: „H-A-M-M-E-R! Dafür haben sich die 130 Arbeitsstunden gelohnt!“ Fr. Krüger: „Das sieht noch besser aus, als ich mir vorgestellt habe. Ich bin wirklich gespannt, was die Kollegen sagen werden.“ 

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Europa macht Schule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jule Uterwedde / Larissa Emami / Lena Franzen   
Montag, den 06. August 2018 um 11:46 Uhr

EmS Logo 2017 18Die Klasse Ea nahm als erste Klasse der Rheingauschule am Projekt „Europa macht Schule“ teil und die Ergebnisse wurden am 25. Mai 2018 auf einem Abschlussfest mit anderen teilnehmenden Schulen an der IGS Mainz-Bretzenheim präsentiert. 

Yulia Roslavleva war die russische Austauschstudentin aus Moskau, die das Projekt an der Rheingauschule durchführte. Sie besuchte die Klasse Ea mehrere Male und stellte ihr Herkunftsland Russland mit Hilfe der Klassenlehrerin Frau Bersch vor.
Während ihres ersten Besuches informierte sie sich über die allgemeinen Kenntnisse der Klasse über Russland. Die anschließende Präsentation, die sie in fließendem Deutsch hielt, erweiterte diese begrenzten Kenntnisse um ein Vielfaches.

Schwerpunkte der Präsentation waren zum ersten allgemeine Fakten und Statistiken zu Russland (z.B. Einwohnerzahl, Zeitzonen, etc.), außerdem blieben auch traditionelle Feste und Bräuche nicht unerwähnt. Am Ende des Besuches stellte sie uns typisch russische Kekse, Süßigkeiten und Tee zur Verfügung und zeigte uns einen in Russland beliebten Kinder-Cartoon.

Während ihres zweiten Besuches führte sie uns mit dem berühmten Versroman „Eugen Onegin“ von Puschkin und der gleichnamigen Oper von Tschaikowski in die russische Kultur ein. Auch ein kleiner Ausschnitt aus dem berühmten russischen Ballett „Schwanensee“ wurde der Oberstufenklasse präsentiert. Für das Abschlussfest erarbeiteten wir dann in Gruppen Plakate zu den Figuren und der Handlung von „Eugen Onegin“.

Das Wissen über die russische Kultur und die neuen Erfahrungen, die die Klasse während dieser zwei Besuche gesammelt hat, sind einmalig, und bleiben hoffentlich nicht die einzigen, die der Schule zu Teil werden. Das Projekt „Europa macht Schule“ hat sehr viel Spaß gemacht und viel lehrreiches Wissen weitergegeben. Die Fortführung dieser Projekttage ist wirklich mehr als nur wünschenswert.

Jule Uterwedde, Larissa Emami und Lena Franzen (Klasse Ea im Schuljahr 2017/18)

 
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