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Rund um die Schule
Autorenlesung: "Einer von 11" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maria Brachtendorf   
Montag, den 17. September 2018 um 09:37 Uhr

11Am 12.9.2018 las der Autor Manfred Theisen in der Aula der Rheingauschule für die 120 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 aus seinem neu erschienenen und hochaktuellen Buch „Einer von 11“.

Gerade seit guten fünf Wochen an der neuen Schule erlebten die Fünftklässler gleich eine besondere „Unterrichtsstunde“ im Sinne der Leseförderung und Völkerverständigung. Die Gelegenheit, einen Autor live zu erleben, ihm zuhören und ihn auch befragen zu können, hat man schließlich nicht alle Tage. Und bei welchem Thema spielt Rassismus nun schon seit vielen Jahren keine Rolle mehr? Bei der Fußballnationalmannschaft. Außer eine spannende Geschichte im Buch gehört zu haben, wissen die Schüler nun auch, seit wann und warum überhaupt das Trikot der deutschen Fußballnationalmanschaft nicht die Farben unserer Fahne enthält, sondern einfach nur schwarz-weiß ist. Und eine Schülerin fasst zusammen: „Das ist ja auch für heute ein gutes Zeichen. Denn die Farben könnten ebenfalls für die schwarze und weiße Hautfarbe der Spieler stehen, die mittlerweile in unserer Nationalmannschaft spielen.“ Eine gelungene „Unterrichtsstunde“!

 
Paris – auf jeden Fall eine Reise wert! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Katja Föhr, Melissa Kissel   
Montag, den 10. September 2018 um 11:10 Uhr

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fuhren Schülerinnen und Schüler aus den Französischkursen der Jahrgangsstufe E mit Frau Hagen und Frau Kissel nach Paris. Am Sonntagmorgen kamen wir endlich nach einer langen Nachtfahrt etwas übermüdet in unserer Jugendherberge, einem Palais aus dem 17. Jahrhundert, an: Die „MIJE“, die ganz traditionell unsere Unterkunft für die Parisfahrt ist. Nach einem Frühstück in einer Bäckerei erkundeten wir gemeinsam unser Viertel, das „Marais“, und die Umgebung. Gleich ein paar Straßen weiter eröffnete sich unser Blick auf die Seine, kurz darauf standen wir vor der berühmten Kathedrale „Notre-Dame“ und konnten dort die tolle gotische Architektur von außen anschauen und auch noch eine Besichtigung von innen machen. Danach ging es aufs Schiff: Wir fuhren mit dem Bateau Mouche und lernten so Paris von der Seine aus kennen, vorbei am Musée d’Orsay, unter den schönen Brücken durch und natürlich auch am Eiffelturm vorbei, den wir direkt abends noch einmal besichtigten: Der Blick von der zweiten Plattform war wirklich atemberaubend und alle staunten, als der Eiffelturm, als es dann dunkel wurde, zu leuchten und zu glitzern begann.Paris18 8

Die nächsten Tage waren nach einem ähnlichen Muster aufgebaut: Vormittags gab es ein Programm mit der gesamten Gruppe, wie z.B. die Besichtigung des Louvre und am Nachmittag hatten wir bis zum Abendessen Zeit, in Kleingruppen Paris zu entdecken. Während einige Gruppen die Champs-Elysées oder einige der zahlreichen Parks erkundeten, besuchten andere die Galerien. In diesen überdachten Einkaufsstraßen gab es viele kleine Geschäfte und in der Nähe war ein Wachsfigurenkabinett, das Grévin, in dem wir natürlich viele Fotos mit französischen und internationalen Prominenten machten.

Am Montag morgen gab es das erste Kunsthighlight: Paris hat eine alte Fabrikhalle als immersiven Ausstellungsort umgebaut: das „Atelier des Lumieres“. Fast eine Stunde sind wir hier abgetaucht in riesige Projektionen von Klimt-Werken, Schiele-Motiven und Ansichten von Wien um die Jahrhundertwende. Das ganze wurde noch verstärkt durch raumfüllende Musik, die uns das völlige Abtauchen in die Welt der Kunst so leicht gemacht hat. Wir standen am Ende richtig erfüllt und glücklich über den tollen Einstieg in die Kunst vor der Fabrikhalle und waren uns einig: Das muss man in Paris gesehen haben! Am Abend gingen wir in das Quartier Latin, das Studentenviertel von Paris. Dort konnte man für wenig Geld in guten Restaurants essen. Im Anschluss machten wir eine „Nachtwanderung“ durch Paris und kamen erst spät wieder in die Jugendherberge zurück.

Am nächsten Tag stand für alle das Rodin Museum auf dem Programm. Es liegt am Rande des Diplomatenviertels, ruhig und von außen unscheinbar in einer kleinen Straße. Auf dem Museumsgelände kann man in einem schönen Park und auch im Inneren des Gebäudes die Plastiken von Rodin im Original sehen: ‚Der Denker’ und ‚das Höllentor’ sind dabei ganz besondere Werke von ihm. Abends besuchten wir das Künstlerviertel Montmartre. In Kleingruppen erkundeten wir die vielen kleinen Läden, den Place du Tertre und die Sacré-Cœur. Einige machten eine Rundfahrt mit dem Bus durch Montmartre. Der Bus fuhr jedoch nicht wieder zurück zur Sacré-Cœur, die Endstation war vor dem Moulin Rouge, und so musste der etwas abenteuerliche Weg mit Metro und Seilbahn wieder zurück genommen werden.

Später haben wir uns alle auf der riesigen Treppe vor der Kirche Sacré Coeur getroffen und die gemütliche und gesellige Atmosphäre inmitten von Menschen aus aller Welt genossen. Es gab einen Feuerschlucker zu beobachten und, was unsere Fantasie sehr anregte: Den Beginn einer französischen Romanze.... „Les amants du Montmartre.....“, so richtig romantisch, ein wenig kitschig und am Ende traurig... Zurück in der Jugendherberge, saßen wir noch bis spät nachts im Hof und unterhielten uns über die Eindrücke, die wir tagsüber gewonnen hatten.

Den letzten Tag ließen einige gemütlich ausklingen, manche waren noch mit Frau Kissel im Musée d’Orsay und konnten hier viele impressionistische Kunstwerke im Original betrachten, die man schon aus dem Kunstunterricht kannte. Es wurden die letzten Mitbringsel für Freunde und Familie sowie Essen für die Rückfahrt besorgt.

Die Parisfahrt ging, wie alles Schöne, viel zu schnell vorbei. Während der gesamten Zeit herrschte eine lockere und familiäre Atmosphäre. Durch die gute Mischung aus Programm und Freizeit haben wir einen noch besseren Zugang zu Frankreich und vor allem eine ganz persönliche Bindung zu Paris bekommen. Und wir als Lehrerinnen müssen sagen: Es hat so viel Spaß gemacht mit dieser tollen Gruppe unterwegs zu sein, wenn man merkt: Alle haben Lust auf Paris! Natürlich konnte man in dieser kurzen Zeit nicht alles, was man sich vorgenommen hatte, sehen, aber das ist noch ein Grund mehr, um Paris auf jeden Fall wieder zu besuchen! On reviendra...

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It's Crime Time - Kurzgeschichtenwettbewerb der Schulbibliothek PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Marén Latter   
Donnerstag, den 06. September 2018 um 10:56 Uhr

Krimi-Wettbewerb2Es wird kriminell in der Rheingauschule!

Wolltest du immer schon einmal deinen Spürsinn beweisen und einem Verbrechen auf die Spur kommen? Kriminelle Machenschaften aufdecken? Bist du ein besserer Spürhund als Kommissar Kugelblitz, Kwiatkowski oder Lilith Parker, bist du pfiffiger als die Kids von TKKG, den Drei ??? oder den Gallagher Girls? Dann gehe doch auf Diebesjagd, decke Skandale auf, stelle den (Übel-)Täter und schreibe eine spannende, lustige oder auch komische Kurzgeschichte darüber. Es muss ja nicht immer gleich Mord sein...

Die Schulbibliothek veranstaltet auch dieses Jahr wieder einen Kurzgeschichten-Wettbewerb für die Klassen 5 bis 9. Thema dieses Jahr: "Krimi". Abgabetermin für die Kurzgeschichten ist Donnerstag, der 1. November 2018. Prämiert werden die besten Kurzgeschichten im Rahmen des Weihnachtsbasars am 23. November 2018 um 16 Uhr in der Bibliothek der Rheingauschule von der bewährten Jury, bestehend aus Sabine Fladung, Autorin und Freie Journalistin und Conny Prinz, Buchhändlerin von der Buchhandlung Idstein. Es gibt auch in diesem Jahr wieder tolle Preise zu gewinnen - also spitze die Feder und sei dabei.

Du weißt nicht so richtig, wie du anfangen sollst? Oder was eine Kurzgeschichte ist? Dann schau doch einmal in der Schulbibliothek vorbei und lass dich inspirieren. Wir haben dort viele Kurzgeschichten zusammengestellt und beantworten gerne alle Fragen zum Wettbewerb und auch die Deutschlehrer unterstützen dich gerne, wenn du Probleme hast. 

Wir freuen uns auf viele tolle Geschichten! Bitte gebe deine(n) leserlich mit der Hand geschriebene(n) oder gedruckte(n) Geschichte(n) entweder in der Schulbibliothek oder im Sekretariat ab. 

Euer Team der Schulbibliothek

 
Berufsinformationsnachmittag am 7. September 2018 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Björn Steffen   
Mittwoch, den 05. September 2018 um 09:23 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (E und Q), 

hier nun das Programm für den Berufsinformationsnachmittag am Freitag, 7. September. Es ist uns gelungen, ein umfassendes Informationsangebot zusammenzustellen, das Euch die Möglichkeit gibt, Euch innerhalb eines Nachmittags einen Überblick über viele mögliche Berufs- und (Aus-)Bildungswege zu verschaffen. Zudem besteht sicherlich auch die Möglichkeit, einige Informationen und Kontakte für mögliche Praktika zu sammeln! Beachtet bitte, dass es sich um eine Schulveranstaltung mit Anwesenheitspflicht handelt.Gebaeude Logo

In diesem Programm findet Ihr alle Informationsangebote und Gesprächsrunden, die in der Aula sowie in den Räumen des Hauptgebäudes und Erweiterungsbaus stattfinden. Offizieller Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt könnt Ihr sowohl die Informationsangebote in der Aula wahrnehmen als auch an Gesprächsrunden, in denen viele ehemalige Rheingau-schüler, aber auch „Externe“, über das jeweilige Berufsbild, ihren Werdegang, aber auch über Inhalte von Studiengängen informieren, teilnehmen. Anfangszeiten der Gesprächsrunden, die in jeweils drei Durchgängen stattfinden, sind 15.15, 16.15 und 17.15 Uhr. Bitte beachtet bei Eurer persönlichen Planung dieses Nachmittags, dass einige Ansprechpartner nicht den ganzen Nachmittag zur Verfügung stehen bzw. dass die aufgeführten Vorträge nur einmal zu den angegebenen Zeiten stattfinden. 

Ab 17 Uhr werden im Erdgeschoss des Hauptgebäudes / Erweiterungsbaus (zwischen C 1 und Schülerbibliothek) die jeweiligen Jahrgangslisten (nach Klassen bzw. Tutorgruppen) ausgelegt. Bitte zeigt auf diesen durch Eure Unterschrift, dass Ihr an der Informationsveranstaltung teilnehmt. Wir freuen uns auf einen interessanten Nachmittag mit vielen aktuellen und ehemaligen Rheingauschülern und würden uns natürlich freuen, wenn Ihr Euch in ein paar Jahren als „Ehemalige“ ebenfalls für eine solche Veranstaltung als Ansprechpartner zur Verfügung stellen würdet.

Bitte beachtet am Freitag auch die Stellwände im Eingangsbereich und vor der Aula, da es spontan noch zu kleinen Änderungen kommen kann.

Herzliche Grüße 

Dr. J. Hüther, A. Carius und Ch. Born

(f.d. Ehemaligen- und Förderverein der Rheingauschule)

                  H. von Ingelheim, B. Steffen 


pdf-iconProgramm für den Berufsinformationsnachmittag

 
„It sometimes DOES rain in England …” PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Verena Padberg   
Mittwoch, den 22. August 2018 um 08:29 Uhr

Bericht Hastingsfahrt 13.05.- 18.05.2018.

„It sometimes DOES rain in England …” So begann unser kleiner Hastingsführer – in Buchform -, den S-E-T uns für die bei ihnen gebuchte Tour geschickt hatte. Und es regnete in der Tat, und zwar aus Kübeln! Nur, dass diese Kübel sich in dem Moment auf Geisenheim ergossen, genauer gesagt, auf 50 SchülerInnen mit ihren Eltern, 4 BegleiterInnen und auf meine Namensliste, die binnen Sekunden besagte Kübel durchweichten und uns beide, meine Liste und mich, bald in den Bus trieben, wo ich dann versuchte, verschwommene Namen abzuhaken. Unser Glück kaum fassend – nicht nur alle SchülerInnen, auch alle Personalausweise waren da! – begannen Herr Steffen, Frau Konschak, Frau Schäfer und ich mit unseren Schützlingen unsere Jungfernfahrt nach Hastings. Nach dem bedauernswerten Erliegen unseres erfolgreichen, 10jährigen Austausches mit der Schule in Salisbury hatten wir uns eine Alternative ausgedacht und es galt nun herauszufinden, ob diese langfristig eine solche sein könnte. Je mehr wir uns der Grenze näherten, je blauer der Himmel wurde und je näher uns die Fähre den White Cliffs of Dover entgegen schaukelte, desto entspannter erahnten wir Erfreuliches. Zu Recht.Hastings6

Eine Jugendherberge, die die BegleiterInnen in den Zimmern mit frischem Obst willkommen heißt, hatte selbst die fahrtenerfahrenste, betagteste Lehrerin – das bin ich – noch nicht erlebt. Dazu leuchteten uns allen in Nischen und auf Tischen duftende Blumensträuße entgegen. Einige Mädchen in ihren Zimmern quiekten vor Freude über die Aussicht aufs Meer. Die Jungen akzeptierten stoisch ihre „unterirdische“ - da im Keller liegende – Unterkunft, ein Schicksal, das Herr Steffen humorvoll mit ihnen teilte, und zwischen Frau Konschak und dem „Herbergsvater“ - der personifizierte typisch britische Humor – entwickelte sich von Anfang an eine sehr interessante Beziehung:

Frau K.: „Could I pay for the hostel at once?”
Tony: “Oh no, that’s really not necessary.”
Frau K.: “But I’d like to; I want to get rid of the money!”
Tony: “Oh!! I love you already!!”

Am Montag erforschten wir das geschichtsträchtige Battle, Schauplatz des Kampfes zwischen Edward the Confessor und William, the Duke of Normandy, nach seinem Sieg bekannter unter dem Beinamen „the Conqueror“. Am Dienstag war der erste London-Tag angesagt. Leicht verstimmt, da es nicht den Hauch eines königlichen Empfangs vonseiten Lizzies gab – dies war sicherlich den stressigen Vorbereitungen einer weiteren, nicht standesgemäßen (hurray!!) Hochzeit geschuldet – begaben wir uns in die kundigen Hände einer Stadtführerin und schüttelten gemeinsam mit ihr mißbilligend die Köpfe über den drohenden Brexit.

Das Natural History Museum verlor bei einigen SchülerInnen den Wettstreit mit dem Senckenbergmuseum zu Frankfurt, andere fanden es interessant, wieder andere ergriff offensichtlich leichtes Grauen bei der Erinnerung an die Unit 1 des Englischbuchs für Klasse 7, wofür das Museum aber nun wirklich nichts kann.

Der Mittwochvormittag war dem Town Model des beschaulichen Städtchens Rye gewidmet, - dort lebte sogar der weltberühmte amerikanische Schriftsteller Henry James ein paar Jahre! God knows why?!-, der Nachmittag galt der wunderschönen Canterbury Cathedral. Dort teilten wir uns auf und gingen jeweils mit einer Schülergruppe durch das Weltkulturerbe. Beim Feedback nach der Fahrt bedankten sich einige SchülerInnen bei Frau Konschak für die „spannende Führung“. Man sollte wissen, dass in diesem hehren Gotteshaus der Erzbischof Thomas Becket grausamst niedergemeuchelt wurde. Von mir – natürlich war ich sofort neugierig geworden – darauf angesprochen, verweigerte mir meine Kollegin aufschlüssige Details, sehr unschuldig blickend , wobei mir a certain glint in her eye nicht entging!!

Den 2. London-Tag starteten wir mit dem Nullmeridian im Royal Observatory in Greenwich, tuckerten auf einem Boot über die Themse nach Westminster, erkundeten zu Fuß die City und überließen mit dem Zauberwort „shopping time“ den lieben „Kleinen“ eine Stunde lang die Oxford Street zur Plünderung. Anschießend pilgerten wir zum Buckingham Palace, verziehen der Queen, fuhren zurück nach Hastings und bereiteten die Rückkehr vor. Ein letztes Mal bat ich Frau Schäfer um Hilfe, die sie mir auch dieses Mal gewährte: Die Schulsozialarbeiterin Janina Schäfer teilte nicht nur über die ganze Fahrt hinweg konsequent und nie ihre Fröhlichkeit verlierend die gesamte Verantwortung mit uns, sondern auch ihren Fön. (Den übrigens auch in seiner Gesamtheit!)

Es war eine wirklich schöne Fahrt, weswegen wir sie im nächsten Jahr in ähnlicher Form wiederholen möchten. 
Ach, übrigens: „It DOES sometimes rain in England“. But from Sunday to Friday we couldn’t spot a single drop of English rain!!

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