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Rund um die Schule
33. Weihnachtsbasar am 24. November 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Patricia Nickel   
Mittwoch, den 08. November 2017 um 13:11 Uhr

weihnachtsbasar2014 27 238 360 90Er gehört zu den schönsten Traditionen am ältesten Gymnasium des Rheingaus: 

Der Weihnachtsbasar der Rheingauschule in Geisenheim.

Dieses Jahr findet er am Freitag, den 24. November, von 15 bis 18 Uhr statt; bei gutem Wetter auf dem Schulhof, bei Regen im Schulgebäude.

Das Angebot ist auch in diesem Jahr wieder breit gefächert. Neben vielen Basarständen wird es auf dem festlich geschmückten und illuminierten Schulhof süße und deftige Leckereien sowie warme und kalte Getränke geben. Musikalische Vorführungen begleiten den weihnachtlichen Nachmittag.

Weihnachtsgestecke und Weihnachtsschmuck sorgen für Adventsatmosphäre, ebenso holzgeschnitztes Spielzeug, gedrechselte Schalen und Kerzenständer, selbstgestrickte Winteraccessoires und selbst gefertigte Weihnachtskarten. Unsere 5. und 6. Klassen haben besonders fleißig gebastelt und gebacken.

Der Erlös kommt wie immer dem Kinderschutzbund Rheingau und anderen Einrichtungen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in aller Welt zu Gute.

Die Rheingauschule freut sich auf alle Besucher, die unseren Basar schon von den vergangenen Jahren kennen und auf alle, die ihn kennen lernen möchten.

 
Adventskonzert der Rheingauschule am 6. Dezember 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: S. Trzcinski / M. Kissel   
Dienstag, den 07. November 2017 um 14:17 Uhr

2017 Rheingauschule Sonne Mond2

Am Mittwoch, den 6. Dezember, lädt die Rheingauschule zu ihrem nun schon traditionellen Adventskonzert in den Rheingauer Dom.

Unter dem Motto „der Mond ist aufgegangen“ wollen die Ensembles der Schule ihre Zuhörer mit Musik zur Abend- und Winterzeit vorweihnachtlich einstimmen. Die Gäste können sich auf den Schulchor, das Schulorchester mit den Streicher-AGs, die Big Band und die Rock-Pop-Band mit über 120 Mitwirkenden freuen. Unter der Leitung von Herrn Bibo, Frau Brachtendorf, Frau Nolden, Frau Trzcinski und Frau Verzvoli proben die Gruppen seit Anfang des Schuljahres und freuen sich auf die Darbietung eines vielfältigen Programms.

Der Abiturjahrgang lädt im Anschluss zu Glühwein ein. Zudem wird nach dem Konzert der neue Kunstkalender zum Verkauf angeboten: Dieses Mal gibt es zusätzlich zu dem altbewährten Postkartenkalender ein neues Format in Form eines Familienplaners. Wir freuen uns auf viele Besucher und wünschen eine schöne winterliche und vorweihnachtliche Zeit.

Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

 
Gewinner des Schulradel-Wettbewerbs 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gesundheitsteam   
Sonntag, den 05. November 2017 um 18:16 Uhr

UrkundeWir gratulieren unseren Gewinnern des Schulradel-Wettbewerbs 2017..

Wir freuen uns, unsere Gewinnerklassen bekanntgeben zu dürfen:

1. Platz 8c Hr. Steffen
1. Platz: 8c (Hr. Steffen)
2. Platz Tutorkurs Ingelheim
2. Platz: Tutorkurs von Ingelheim
3. Platz 7c Fr. Wolfgang
3. Platz: 7c (Fr. Wolfgang)

 

Ein großer Dank geht auch an alle Schüler, die beim Schulradeln mitgemacht haben. Insgesamt hat die Rheingauschule in den drei Wochen 20102,9 km erradelt und damit 2854,6 kg CO2 eingespart.

Die weiteren Platzierungen:

4. Platz: Team „Klasse Hr. Strauch“ 85 km /Schüler
5. Platz: Team „Klasse Fr. Kissel“ 80 km /Schüler
6. Platz: Team „Klasse Fr. Konschak“ 67 km /Schüler
7. Platz: Klasse 6b (Fr. Nierste) 57 km/ Schüler
8. Platz: Klasse 5c (Fr. Seyffardt) 51 km / Schüler
9. Platz: SG (?) 39 km/ Schüler
10. Platz: Klasse 5b (Hr. Schweigert) 26 km /Schüler
11. Platz: Team „Tutor Hr. Stadermann“ 24 km/ Schüler
12. Platz: Team Lehrer + Sekretariat 11 km/ Person

Das Gesundheitsteam der Rheingauschule

 
SV-Tag der Rheingauschule am 30.10.2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Namli / J. Klinger / M. Bellstedt   
Freitag, den 03. November 2017 um 11:07 Uhr
Am Montag, dem 30.10.2017 trafen sich 34 Klassensprecherinnen und Klassensprecher zusammen mit der SV, den Schulsozialarbeitern und den Vertrauenslehrerinnen in einer Jugendherberge in Rüdesheim. Der Kreisschülerrat war auch in diesem Jahr wieder vertreten. Julius Klinger, selbst Schüler der Rheingauschule in der Q3, erläuterte als Kreisschulsprecher die Strukturen der SV-Arbeit innerhalb der Schule, auf Kreis- und Landesebene. Zusätzlich zeigte er einige Möglichkeiten auf, wie Schülerinnen und Schüler selbst an der Gestaltung des Schulalltags mitwirken können, wo ihre Rechte und Pflichten liegen, aber auch, was nicht ihre Aufgaben als Klassensprecher sind, welche jedoch des Öfteren von manchen Lehrern oder Klassenkameraden gefordert werden.

Im Anschluss arbeiteten Kleingruppen unter anderem an folgenden Themen:

  • Vorschläge für neue Sportarten
  • Ausweitungen der AGs
  • Wiedereinführung des Schulradios
  • Neugestaltung des Klasurraumes
  • Bewertungsbögen/ Umfragen der Schüler für Lehrer
  • Überlegungen, wie die Schülerschaft Geld sammeln kann

Alle Schülerinnen und Schüler arbeiteten gemeinsam und erfolgreich mit der SV an den oben genannten Themen.

Auch über diesen Tag hinaus wollen die Schülerinnen und Schüler an ihren Projekten und Ideen arbeiten und ihre Schule mitgestalten. 

Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung beim Ehemaligen- und Förderverein.

Tobias Namli, Julius Klinger, Marie Bellstedt

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Gedenkstättenfahrt nach Krakau und Auschwitz 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nell Jakobi / Martin Schunk   
Sonntag, den 22. Oktober 2017 um 22:30 Uhr

Unser erster Besuch im Konzentrationslager in Auschwitz, genauer gesagt im Stammlager steht kurz bevor. Die Stimmung ist irgendwie angespannt, bedrückt. Wir müssen ein kleines Stück von der IJBS (Internationale Jugendbegegnungsstätte) aus laufen. Manche nutzen den Weg um ihre Angst vor dem Bevorstehenden zu unterdrücken und reden über andere, belanglose Dinge. Trotzdem gelten die meisten Gespräche und Gedanken dem Konzentrationslager. „Was wird uns erwarten? Werden wir weinen müssen? Wie wird man uns als Deutschen begegnen? Warst du schon mal in einem KZ?“ und noch viele weitere Fragen werden thematisiert. Schon im Vorfeld machten sich viele von uns Gedanken. „Lange Hose und Schultern bedecken? Was zieht man an einem solchen Ort an?“

Wir kommen an den Eingang. Uns erwarten große Reisebusse voller Touristen. Ich ärgere mich. Das hier ist doch keine Touristenattraktion. Es hat sich eine lange Schlange gebildet. Als Gruppe müssen wir nicht warten, sondern dürfen einen Seiteneingang benutzen. Wir sehen zum ersten Mal die Frau, welche uns nun zwei Tage begleiten wird. Im Stammlager und in Auschwitz-Birkenau. Sie sieht ganz sympathisch aus. Wir werden mit Headsets ausgestattet, um sie besser verstehen zu können. Zusammen gehen wir durch das bekannte Tor mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“. Es wirkt viel kleiner als auf den zahlreichen Fotos. Ich ärgere mich schon wieder. Diesmal über mich selbst. Ich wollte keine Erwartungshaltung haben. Die Frau fängt an zu erzählen. Sie ist Polin. Sie spricht von „unseren“ Intellektuellen, „unseren“ Ärzten, meint damit polnische Häftlinge und ich fühle mich ausgegrenzt. Vielleicht auch ein bisschen persönlich angegriffen. Ich bin kein direkter Täter, warum fühle ich mich dennoch schuldig? Ich schäme mich, deutsch zu sprechen. Wir gehen auf die Baracken zu. Diese Häuser sehen nicht grausam aus. Insgesamt wirkt alles ziemlich surreal. Die Sonne scheint. Warum regnet es nicht? Müsste es nicht
grau sein, kalt. Das Graß kommt mir zu grün vor, die Bäume zu kräftig. Ich bin wieder verärgert. Diesmal wegen dem Wetter.

Die Frau redet weiter. Sie erzählt uns die Geschichte dieses Ortes. Wir sind bedrückt, aber ganz erreichen tut es uns vermutlich noch nicht. Ich schaue mich um. Ich sehe betretene Gesichter. Dann gehen wir weiter. Gehen in eine der Baracken. Bilder, wie man sie aus Dokumentationen kennt, hängen an der Wand. Wir gehen in den ersten Stock. Es folgen materialistische Beweise, die uns den Massenmord vor Augen führen, die uns alle fassungslos machen. Koffer, Haarbürsten, Rasierpinsel, Frauenhaare. Einige wenige müssen weinen. Aber es ist ganz still. Ich fasse nach der Hand meiner Freundin. Mir wird ganz komisch. Und mir wird kalt. Ich möchte raus. Wieder an der Luft machen wir eine kurze Pause. Wir setzen uns auf die Steinstufen der gegenüberliegenden
Baracke. Fünf Minuten Stille. Ich sehe die Betroffenheit in den Gesichtern meiner Mitschüler. Dann sehe ich nach unten. Ich bin schon wieder wütend. Auf die Täter, auf alle die nur zugeschaut haben, sich nicht getraut haben etwas zu sagen und auf mich, weil es immer noch so viel schreckliches auf dieser Welt gibt, gegen den ich nichts unternehme. Bewegungslose Mine. Die Führung geht weiter. Wir kommen zu einer der Gaskammern. Die Frau redet nüchtern. Ganz leise, aber nüchtern. Ich frage mich ob es mir nur so vorkommt, an ihren Sprachkenntnissen liegt, oder ob man sich nach vielen Führungen einmal an diesen Ort gewöhnen kann. - Wir verabschieden uns. Zurück wird wieder gelaufen. Es ist ja nicht lange. Ich habe nicht das Bedürfnis zu reden, möchte lieber schweigen.

Ich bin verwundert wie schnell man im Verdrängen ist. Schon beim Abendessen wird wieder über andere Dinge geredet. Wir schauen noch eine Dokumentation nach dem Essen. Sie geht über Ruth Klüger, die mit ihren Wörtern, aufgestellten Thesen viel zum verarbeiten hinterlässt, aber auch dabei hilft. Hinterher sitzen wir alle noch zusammen. Draußen auf der Terrasse, es kühlt erst langsam ab. Nun geht es ausschließlich um den Film und Auschwitz. Ich beteilige mich nicht wirklich am Gespräch, höre lieber zu. Langsam löst sich die Gruppe auf. Ich realisiere erst später, als ich versuche einzuschlafen, was ich heute alles gesehen habe. Ich habe das Bedürfnis meinen Eltern zu schreiben das es mir gut geht. Sie schlafen schon. Ich hinterlasse ihnen dennoch eine
Nachricht bevor ich versuche einzuschlafen.

 

Gedenkstättenfahrt nach Krakau und Oswiecim/Auschwitz vom 16.06.-24.06.2017
IMG-Synagoge OswiecimNeben dem Erlebnisbericht einer Schülerin zur diesjährigen Gedenkstättenfahrt nach Krakau und Oswiecim/Auschwitz wollen wir Ihnen auch einen Einblick in konzeptionelle Grundlagen und eine Übersicht über das Programm bieten.

Im Vorfeld fanden eine gemeinsame Schüler-Eltern Infoveranstaltung sowie ein Vorbereitungsnachmittag für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. Dieses beinhaltete eine inhaltliche Einführung in die Thematik und eine Einführung in die polnische Landeskunde. Die Schülerinnen und Schüler reflektierten ihre Erwartungen und eventuelle Befürchtungen. Hierbei wurde auch die Dokumentation der Fahrt in Grundzügen geplant. Mit verschiedenen Übungen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Aspekten von Gruppenzugehörigkeiten und Diskriminierung konfrontiert.

pdf-iconProgramm der diesjährigen Fahrt

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollte durch diese Fahrt eine individuelle Auseinandersetzung jenseits von verordneter Betroffenheit ermöglicht werden. Als äußerst spannend erwies sich eine Diskussion über den „Gedenkstättentourismus“ und die „Holocaustindustrie“, den unsere Gruppe als mehr als befremdlich wahrnahm.

Mit großer Mehrheit wurde das Zeitzeugengespräch als besonders beeindruckend wahrgenommen, auch die Räumlichkeiten und das Essen in der Jugendbegegnungsstätte wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als sehr positiv aufgenommen. Bot sich hierdurch doch der Raum zum Nachdenken und Reden über das Erlebte. Die Länderausstellungen von Israel und Ungarn wirkten bei allen Mitgliedern der Gruppe noch lange nach.

Für uns als Leitungsteam waren besonders die vielen kleinen Gespräche am Rande spannend und interessant, da sie von einer ehrlichen Bereitschaft der Jugendlichen zeugen sich mit der Verunsicherung, die durch die Taten und den Ort der Tat entsteht, auseinanderzusetzen.

Eine große finanzielle Unterstützung der Fahrt erfolgte durch Mittel der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Bethe-Stiftung/Stiftung „Erinnern Ermöglichen“. Hierfür im Namen aller aktuellen und auch zukünftigen Teilnehmenden ein herzliches Dankeschön!

Mit Blick auf den zunehmenden „Massentourismus“ nach Auschwitz ist es sehr begrüßenswert, dass die Stiftung „Erinnern Ermöglichen“ auch Fahrten zu anderen „verunsichernden Orten“ in Polen finanziell unterstützt.

Im nächsten Jahr wird die Gedenkstättenfahrt der Rheingauschule nach Weimar/Buchenwald stattfinden. Für 2019 ist eine Fahrt nach Lublin und Majdanek geplant.

pdf-iconKonzept "Gedenkstättenfahrten der Rheingauschule"

link-iconweitere Informationen

 
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