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Rund um die Schule
„It sometimes DOES rain in England …” PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Verena Padberg   
Mittwoch, den 22. August 2018 um 08:29 Uhr

Bericht Hastingsfahrt 13.05.- 18.05.2018.

„It sometimes DOES rain in England …” So begann unser kleiner Hastingsführer – in Buchform -, den S-E-T uns für die bei ihnen gebuchte Tour geschickt hatte. Und es regnete in der Tat, und zwar aus Kübeln! Nur, dass diese Kübel sich in dem Moment auf Geisenheim ergossen, genauer gesagt, auf 50 SchülerInnen mit ihren Eltern, 4 BegleiterInnen und auf meine Namensliste, die binnen Sekunden besagte Kübel durchweichten und uns beide, meine Liste und mich, bald in den Bus trieben, wo ich dann versuchte, verschwommene Namen abzuhaken. Unser Glück kaum fassend – nicht nur alle SchülerInnen, auch alle Personalausweise waren da! – begannen Herr Steffen, Frau Konschak, Frau Schäfer und ich mit unseren Schützlingen unsere Jungfernfahrt nach Hastings. Nach dem bedauernswerten Erliegen unseres erfolgreichen, 10jährigen Austausches mit der Schule in Salisbury hatten wir uns eine Alternative ausgedacht und es galt nun herauszufinden, ob diese langfristig eine solche sein könnte. Je mehr wir uns der Grenze näherten, je blauer der Himmel wurde und je näher uns die Fähre den White Cliffs of Dover entgegen schaukelte, desto entspannter erahnten wir Erfreuliches. Zu Recht.Hastings6

Eine Jugendherberge, die die BegleiterInnen in den Zimmern mit frischem Obst willkommen heißt, hatte selbst die fahrtenerfahrenste, betagteste Lehrerin – das bin ich – noch nicht erlebt. Dazu leuchteten uns allen in Nischen und auf Tischen duftende Blumensträuße entgegen. Einige Mädchen in ihren Zimmern quiekten vor Freude über die Aussicht aufs Meer. Die Jungen akzeptierten stoisch ihre „unterirdische“ - da im Keller liegende – Unterkunft, ein Schicksal, das Herr Steffen humorvoll mit ihnen teilte, und zwischen Frau Konschak und dem „Herbergsvater“ - der personifizierte typisch britische Humor – entwickelte sich von Anfang an eine sehr interessante Beziehung:

Frau K.: „Could I pay for the hostel at once?”
Tony: “Oh no, that’s really not necessary.”
Frau K.: “But I’d like to; I want to get rid of the money!”
Tony: “Oh!! I love you already!!”

Am Montag erforschten wir das geschichtsträchtige Battle, Schauplatz des Kampfes zwischen Edward the Confessor und William, the Duke of Normandy, nach seinem Sieg bekannter unter dem Beinamen „the Conqueror“. Am Dienstag war der erste London-Tag angesagt. Leicht verstimmt, da es nicht den Hauch eines königlichen Empfangs vonseiten Lizzies gab – dies war sicherlich den stressigen Vorbereitungen einer weiteren, nicht standesgemäßen (hurray!!) Hochzeit geschuldet – begaben wir uns in die kundigen Hände einer Stadtführerin und schüttelten gemeinsam mit ihr mißbilligend die Köpfe über den drohenden Brexit.

Das Natural History Museum verlor bei einigen SchülerInnen den Wettstreit mit dem Senckenbergmuseum zu Frankfurt, andere fanden es interessant, wieder andere ergriff offensichtlich leichtes Grauen bei der Erinnerung an die Unit 1 des Englischbuchs für Klasse 7, wofür das Museum aber nun wirklich nichts kann.

Der Mittwochvormittag war dem Town Model des beschaulichen Städtchens Rye gewidmet, - dort lebte sogar der weltberühmte amerikanische Schriftsteller Henry James ein paar Jahre! God knows why?!-, der Nachmittag galt der wunderschönen Canterbury Cathedral. Dort teilten wir uns auf und gingen jeweils mit einer Schülergruppe durch das Weltkulturerbe. Beim Feedback nach der Fahrt bedankten sich einige SchülerInnen bei Frau Konschak für die „spannende Führung“. Man sollte wissen, dass in diesem hehren Gotteshaus der Erzbischof Thomas Becket grausamst niedergemeuchelt wurde. Von mir – natürlich war ich sofort neugierig geworden – darauf angesprochen, verweigerte mir meine Kollegin aufschlüssige Details, sehr unschuldig blickend , wobei mir a certain glint in her eye nicht entging!!

Den 2. London-Tag starteten wir mit dem Nullmeridian im Royal Observatory in Greenwich, tuckerten auf einem Boot über die Themse nach Westminster, erkundeten zu Fuß die City und überließen mit dem Zauberwort „shopping time“ den lieben „Kleinen“ eine Stunde lang die Oxford Street zur Plünderung. Anschießend pilgerten wir zum Buckingham Palace, verziehen der Queen, fuhren zurück nach Hastings und bereiteten die Rückkehr vor. Ein letztes Mal bat ich Frau Schäfer um Hilfe, die sie mir auch dieses Mal gewährte: Die Schulsozialarbeiterin Janina Schäfer teilte nicht nur über die ganze Fahrt hinweg konsequent und nie ihre Fröhlichkeit verlierend die gesamte Verantwortung mit uns, sondern auch ihren Fön. (Den übrigens auch in seiner Gesamtheit!)

Es war eine wirklich schöne Fahrt, weswegen wir sie im nächsten Jahr in ähnlicher Form wiederholen möchten. 
Ach, übrigens: „It DOES sometimes rain in England“. But from Sunday to Friday we couldn’t spot a single drop of English rain!!

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Erneuerung des Schulgartens PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Anita Bandl   
Mittwoch, den 15. August 2018 um 13:22 Uhr

Aus einer fixen Idee wurde ein tolles und nachhaltiges Projekt.

Der Schulgarten unserer Schule lag schon seit einigen Jahren ungenutzt im Dornröschenschlaf und hatte eher das Aussehen eines Dschungels denn eines „Gartens“ (siehe Foto). Reaktivierungsversuche in den vergangenen Jahren konnten leider nicht wirklich fruchten, auch aufgrund häufigen Vandalismus. Nun haben wir mit tatkräftigen Helfern und der Unterstützung der Eltern es geschafft, den Schulgarten wieder nutzbar zu machen.Schulgarten6

Die Helfer in der Not waren Mitarbeiter der Deutschen Bank, die im Rahmen eines „social day“ am 18.05.18 und mit einer großzügigen Spende von 1000 Euro dem Garten auf die Sprünge geholfen haben. Der Bebauungs- und Nutzungsplan existierte schon seit einiger Zeit, doch dieser Pflanzenmasse Herr zu werden war bisher nicht so einfach. Ein groß angelegter Hausputz war nötig um Beete und Bäume frei zu schneiden, den Teich zu erneuern und neue Pflanzen zu setzen. In den Wochen zuvor haben die Eltern nach einem Spendenaufruf fleißig Blumenerde und Pflanzen, sowie Baumaterial und ähnliches gespendet. Zudem hat die Hochschule Geisenheim University 6 große Europaletten mit Kastenaufsätzen vorbeigebracht, die zu Hochbetten umfunktioniert werden sollten. Ebenso wurden von dort viele notwendige Gerätschaften für den Gartenbau bereitgestellt. Herr Vogt, Gartenbau-Meister und Student der Hochschule, hat das Arbeitsteam mit Rat und Tat unterstützt und so konnten die Bankangestellten, die sonst vor allem Bits und Bytes verschieben, ganze Erdberge bewegen. Unter der Anleitung von Frau Bandl, die den Ablauf des Tages und die Spendensammlung schon in den Wochen zuvor geplant und durchgeführt hatte, nahm dann das Gelände tatsächlich Gartenformen an. Es fielen Blätter und Äste, ganze Sträucher wurden ausgegraben und versetzt, Randsteine verlegt, Blumen und Kräuter gesetzt und die neuen Hochbeete gefüllt und bepflanzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird ab dem kommenden Schuljahr allen Klassen offen stehen. Zudem wird sich die Garten-AG, die ebenfalls ab dem Schuljahr 2018/19 im Nachmittagsunterricht vertreten sein wird, sich um den Erhalt des Gartens kümmern. Am Tag des Sommerfestes war der Garten offen und konnte von jedem Interessierten besichtigt werden.

Es gibt sicherlich noch viel zu tun. Der Plan ist noch nicht vollständig umgesetzt, zumal am „social day“ nicht alle Spenden verwertet werden konnten. So stehen noch Holzbretter zum Bau weiterer Kompostanlagen und Umzäunungen zur Verfügung. Es liegen Pflastersteine parat um den Sitzplatzbereich zu erweitern. Eine Grillstelle wurde damit bereits angelegt. Viele Saaten wurden noch nicht ausgebracht, aber um so schöner ist es, dass dieses Material für die kommende Zeit weiter zur Verfügung steht. Sicherlich finden sich noch viele kreative Ideen, die im Garten umgesetzt werden können. Doch wichtig ist: es wurde ein Anfang gemacht. Und das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen. Die gespendeten Setzlinge und Kräuter blühen und gedeihen und regelmäßig konnten in den Sommerferien schon Zucchini und Tomaten geerntet werden (siehe Fotos).

Nun gilt es das Projekt nachhaltig weiter zu verfolgen und den Garten am Leben zu erhalten. Das neue grüne Herz der Rheingauschule hat wieder angefangen zu schlagen und es will gepflegt werden. Wir freuen uns auf einen regen Zulauf der Garten-AG. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit Nachmittage des „offenen Gartens“ zu organisieren, da auch einige Eltern angefragt haben, ob sie bei der Gartenarbeit mithelfen könnten. Jede Hilfe und Unterstützung ist willkommen und ermöglicht es, das kleine Paradies, das nun hoffentlich gedeiht und wächst, zu erhalten.

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Romfahrt 2018 - non solo gelato PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Verena Padberg   
Freitag, den 10. August 2018 um 09:25 Uhr

Nach einem spannungsgeladenen Auftakt, wofür die beiden Lehrerinnen sorgten, die sich darüber an dieser Stelle tunlichst ausschweigen…, kamen wir abends an unserem, nun schon seit Jahren bewährten „Camping Roma“ an. Der Aufschrei:“Der Supermarkt hat noch geöffnet!“ löste ein kollektives Glückstaumeln aus: bei den Schüler(inne)n, weil ein nahes Ende durch grauses Verhungern, bei den Lehrerinnen, weil eine nächtliche Sitzung bei „Mäckes“ in weite Ferne gerückt war.

So konnten wir gestärkt am nächsten Tag Bella Roma auf einem ersten Rundgang durchstreifen. Der Eindruck, dass der (kulturelle) Höhepunkt nicht etwa beim Anblick des Pantheons oder des Kolosseums, sondern beim Schlecken des weltbesten Eis bei „Giolitti“ erreicht wurde, war sicherlich ein falscher. (Und wenn nicht, dann nur zu verständlich: Questo gelato!! )

Aber dieses Highlight hatten sich die 11 Schüler(innen) der Ea wirklich verdient. Sie hielten nicht nur überall in, auf, unter, an den Sehenswürdigkeiten ihre vorbereiteten Referate, sie legten auch ohne Murren unter glühender italienischer Sonne Unmengen an Kilometern zu Fuß zurück. Auf diese Weise – mittlerweile unterstützt von unserem von Frau Bandl und mir „berufenen“ ehemaligen Lateinkollegen Herrn Fischer – erschlossen sich ihnen antike Stätten wie das Forum Romanum, der Palatin, die Ara Pacis u.v.m. genauso wie klerikale Pompösitäten wie der Vatikan inklusive Petersdom. Auf dem Monumento Vittorio Emanuele entdeckten die SchülerInnen sogar einen Aufzug zu einem Aussichtsplateau, das mir bisher entgangen war. Und nachdem Anna mit der Ablenkungsfrage: „Was sind Ihre Lieblingsblumen?“ meine Höhenangst schlagartig erfolgreich therapiert hatte, genossen wir zusammen einen großartigen Ausblick auf das antike Zentrum dieser einzigartigen, ewigen Stadt: Roma Aeterna.

Dank der erneuten großzügigen finanziellen Unterstützung des Fördervereins und last – aber keineswegs least - der Elternspenden und des Engagements der Schülerinnen und Schüler (lukrativer Kuchenverkauf am Tag der Offenen Tür) konnten wir uns eine Besichtigung Pompejis und des Vesuvs leisten. An diesem Tag wurden wir bezüglich des georderten Busses mit italienischer (Un-)Pünktlichkeit konfrontiert (frei nach dem Motto: Allora, was sind zwei Stunden gemessen am Alter der Erde, eh?) Trotzdem schaffte es Herr Fischer, uns im Eiltempo treffsicher und kundig (was sonst?) die beeindruckendsten und pikantesten Sehenswürdigkeiten dieser tragisch versunkenen Stadt zu präsentieren, wie z.B. die wunderschönen Mosaiken im Haus der Vettier und die Gemächer, in denen das älteste Gewerbe der Welt praktiziert wurde. Der drückenden Schwüle folgte ein Schauer, und als wir uns dem Busparkplatz am Fuße des einstigen – und immer noch brodelnden – Unruhestifters näherten, war es zunächst ungewiss, ob ein Anstieg zum Krater ob eines drohenden Unwetters überhaupt möglich wäre. Aber es war, und verblüfft beobachteten wir beim Erklimmen des Vulkans, wie tief unter uns die Bucht von Neapel zusehends hinter einem weißen Regenvorhang verschwand. Beim Unterstand kurz vor dem Krater angekommen, schleuderte Jupiter auch schon grimmig seine Blitze auf uns herab, klangkräftig untermalt von dröhnendem Donner. Eigentlich eine ideale Szenerie für einen der Eingänge in die Unterwelt, beherrscht vom düsteren Deus Hades. Das fanden auch einige unserer Schützlinge, die sich, ummantelt von spontan erworbenen Regencapes, frohgemut für die letzten Meter zum Krater rüsteten. Davon, meine fatale Vorahnung kundzutun: „Spürt ihr denn nicht, wie der Hauch des Hades uns in sein Innerstes zu saugen sucht??“, sah ich dann doch ab, um stumme Blicke, die sicher sehr lang auf mir geruht hätten, zu vermeiden. Statt dessen kramte die mythologieverliebte Philologin krude Kenntnisse alter Schulphysik zusammen und raunte Unheilvolles von menschlichen Blitzableitern auf Bergeshöhen. Aber Jupiter hatte ein Einsehen - vielleicht erfasst vom Geist des Rheingaus?- und schon bald konnten wir den an vielen Stellen dampfenden Krater des Vesuvs bestaunen.

Schön war sie, die Woche mit der Ea. Und die Heimreise verlief auch ganz … spannungslos. Fast schon langweilig. Manchmal ist das gut so!

 

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Spendenaktion für das Tierheim in Mainz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: WPU-Kurs Soziales Engagement   
Mittwoch, den 08. August 2018 um 10:44 Uhr

tierheimDer WPU- Kurs "Soziales Engagement" der Rheingauschule entschied sich im zweiten Jahr für einen Besuch im Tierheim in Mainz. Dort vereinbarten die Leiter des Kurses, Frau Schäfer und Herr Steffen, Termine und teilten ihn so auf, dass die Schüler das Tierheim in zwei Kleingruppen besichtigen konnten.

In dem Tierheim befanden sich hauptsächlich Haustiere und Reptilien.

Aufgrund unsers Besucht haben wir überlegt, auf welche Art und Weise wir das Tierheim unterstützen können.

Anschließend haben wir einen Kuchen und Waffelverkauf in der Schule organisiert und 235 Euro eingenommen. Diese Summe haben wir daraufhin an das Tierheim gespendet.
Der gesamte Kurs hatte einen großen Spaß daran die Tiere kennenzulernen und diese Spendenaktion durchzuführen.

 

 
Ein neuer Anstrich für das Lehrerzimmer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nathalie Slawik / Anne Wolfgang   
Dienstag, den 07. August 2018 um 20:54 Uhr

Freitag, 23.03.2018: Frau Krüger und Frau Schäfer sitzen im Lehrerzimmer der Rheingauschule auf einer blauen Couch. Fr. Krüger: „Mensch Janina, dieses Gelb an der Wand hat doch auch schon bessere Tage gesehen.“ Fr. Schäfer: „Stimmt. Da könnten wir doch eigentlich mal was in die Wege leiten. Ein paar Kollegen finden sich bestimmt.“streichen016

Gesagt, getan. Die Idee zur Verschönerung des großen Lehrerzimmers wurde in der AG Soziales Miteinander besprochen und das Streichen damit zum „Kollegenevent“ gemacht. Anfang Juni einigten sich ein paar Kollegen auf die Farben „Weiß“; „Palazzo“ (auch Schlamm, beige oder sandfarben genannt) sowie „Verona“ (auch als grün, blau, türkis oder Petrolfarben bezeichnet). Dass sich dieses Farbkonzept nicht gleich jedem erschließt, musste das Raumverschönerungsteam schnell feststellen. (Hinweis: Man(n) beachte die Farbtupfer des Teppichbodens.)

Am Freitag, den 08.06.2018, begannen Frau Bandl, Herr Bremer, Frau Engelmann, Herr Geib, Frau Krüger, Frau Schäfer, Frau Slawik, Herr Stadtmüller und Herr Steffen gegen 14:00 Uhr mit den Vorbereitungen. Das Lehrerzimmer wurde auf- und ausgeräumt, der Teppichboden abgedeckt und die Decke abgeklebt. Eine besondere Herausforderung stellte die große Pinnwand dar, die in einem Stück von der Wand gehoben und in das kleine Lehrerzimmer bugsiert werden musste. Dabei wurden verschiedene Farbrelikte vergangener Jahrzehnte zutage gefördert: Zu unserem ausgedienten Gelb gesellten sich Altrosa und 70er-Jahre Grün. Nachdem die Helfer den Raum weiß grundiert und die Fußleiste abgeschliffen hatten, gab es zur Belohnung Pizza im Schulgarten. Das Engagement von Frau Krüger und Frau Schäfer ging sogar so weit, dass sie, nach Ende der Arbeiten um ein Uhr nachts, in der Schule übernachteten. Dabei weihten sie die neuen „Weich“-bodenmatten der Sporthalle ein, die sich am Morgen als gar nicht so weich erwiesen.

Am Samstagmorgen wurde die Renovierung noch vor dem Frühstück mit Herrn Bremer, Frau Krüger, Frau Küsters, Frau Schäfer, Frau Slawik und Frau Wolfgang fortgeführt. Währenddessen wurde in der für die Schule zuständigen Sicherheitsfirma ein Einbruchsalarm gemeldet. Trotz telefonischer Entwarnung kamen zwei pflichtbewusste Polizeibeamte vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Als sie feststellten, dass tatsächlich einige Lehrer am Wochenende zum Renovieren in der Schule sind, wurden diverse Einladungen für weitere Malerarbeiten in Privathaushalten oder Polizeidienststellen ausgesprochen. Nach diesem unerwarteten Besuch konnten sich die Helfer an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet stärken, bevor die Wände farbig gestrichen wurden. Während einige Kollegen die großen Rollen schwangen, strich Frau Schäfer im Schweiße ihres Angesichts die Pinnwand mit einem sehr, sehr kleinen Pinsel. Einen besonders großen Effekt hatte das Lackieren der Fußleisten, nicht nur weil es dem Begriff „Bauchpinseln“ eine ganz neue Bedeutung gab. Bei all dem sorgte auch die Spotify-Musik für gute Stimmung, die umso lauter war, da das neue WLAN bisher nur im Flur funktioniert. 
Am Nachmittag besuchte Herr Fischer das Streich-Team und überzeugte sich von den Arbeiten. Beim Aufräumen und Umdekorieren stieg mit jeder Minute die Vorfreude auf das „neue“ Lehrerzimmer.

Samstag, 10.06.2018, 19:30 Uhr, im neu gestrichenen Lehrerzimmer: Fr. Schäfer: „H-A-M-M-E-R! Dafür haben sich die 130 Arbeitsstunden gelohnt!“ Fr. Krüger: „Das sieht noch besser aus, als ich mir vorgestellt habe. Ich bin wirklich gespannt, was die Kollegen sagen werden.“ 

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