school and education

Wir sind die Rheingauschule

Elternrundschreiben Mai 2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

schon wieder eine Nachricht von der Schulleitung, werden Sie vielleicht denken, aber die besondere Situation des Unterrichts in diesem Schuljahr erfordert Erläuterungen und benötigt stärkere Kommunikation.

Ab morgen werden wir Wechselunterricht für alle Jahrgangsstufen haben und wir freuen uns, dass alle SuS wenigstens 14-tägig wieder Schulalltag erleben können. Wie es in den kommenden Wochen weitergehen wird, vermag ich nicht vorherzusagen. Bei aktuell sinkenden Inzidenzwerten könnte es vielleicht bald schon weitere Maßnahmen hin zur Normalität in Schulen geben, aber auch ein Verbleib im Wechselunterricht bis zum Ende des Schuljahres ist möglich. Positiv ist auch, dass die schriftlichen Abiturprüfungen gestern erfolgreich abgeschlossen werden konnten und nur wenige SuS die Nachprüfungsrunde nutzen müssen.

Wechsel-, Distanz- und Präsenzunterricht sollen, gemäß den Vorgaben des HKM, grundsätzlich gleichberechtigt als Grundlage für die Bewertung der Schülerleistungen dienen, und bisher gibt es keine Hinweise, dass am üblichen rechtlichen Rahmen für die Versetzungen zum Schuljahresende seitens des HKM Veränderungen angestrebt werden, wie z.B. im vergangenen Schuljahr.

Daher wird die Rheingauschule, wie in „normalen“ Jahren, Mahnbriefe versenden und Versetzungskonferenzen abhalten. Damit folgen wir der aktuell gültigen Rechtslage. Wir alle wissen, dass die SuS in diesem Schuljahr in der Regel die üblichen Lernzuwächse nicht haben erreichen können. Nicht alle konnten wichtige Schlüsselqualifikationen zur Selbstorganisation des Lernens stärken oder erwerben und sich an die neue Situation anpassen. Einerseits wegen der schwierigen Unterrichtssituation im Distanzunterricht und den unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten in den Elternhäusern, andererseits gibt es aber auch SuS, die - trotz entsprechender Angebote - die Gelegenheiten zum Lernen nicht dauerhaft genutzt haben und „ausgestiegen“ sind.

Die Bewertungen der Leistungen in der Zeit des Distanzunterrichts für die Stufen 7 – E werden sich somit auf das Engagement im Distanzunterricht beziehen und sich an den erledigten Aufgaben und Rückmeldungen orientieren. Dabei haben SuS Mängel in der Unterrichtsorganisation nicht zu verantworten, und solche Mängel dürfen bei der Benotung nicht zu einer schlechteren Einschätzung führen.

Die SuS erhalten mit den Mahnnoten eine wichtige Rückmeldung über ihre Lernbereitschaft und ihre Leistungen im Distanz- bzw. Wechselunterricht. Sie sollen an den Mahnnoten erkennen, in welchen Fächern besondere Anstrengungen notwendig sind, um versetzt zu werden und im kommenden Schuljahr erfolgreich mitarbeiten zu können.

Auch die Noten aus dem ersten Schulhalbjahr spielen bei der Leistungsbewertung im Schuljahr 2020/21 eine Rolle, insbesondere bei der Versetzungsentscheidung in den Klassenkonferenzen.

 Das im Jahresplan genannte Zeitfenster für Anträge zur freiwilligen Wiederholung (bis 12. Mai 2021) wird aufgegeben. Wir werden auch Anträge bearbeiten und ggf. befürworten, die nach dem 12. Mai gestellt werden.

Die Eltern der Stufen 7 - E denken bitte an die Einwilligungserklärung zu den Laienselbsttests, wenn ihre Kinder am Donnerstag oder nächsten Montag erstmals wieder zur Schule kommen. 

Freundliche Grüße

Thomas Fischer

Schulleiter

Sekretariat

06722/99010