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Jugend forscht / Schüler experimentieren

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Ausgezeichnete Jungforscher

Am Samstag, den 23. Februar 2019 fand unter dem Motto „Frag nicht mich – frag Dich!“ der diesjährige Regionalwettbewerb Hessen-West im Industriepark Kalle-Albert in Wiesbaden statt. Auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Jungforscherinnen und Jungforscher der Rheingauschule mit großem Einsatz ihre Projekte präsentiert. Und auch in diesem Jahr wurden wieder viele von ihnen mit Preisen ausgezeichnet.

2Mieke und Byron
3Jakob
4Semih und Linus
5Patrick
6Florian Projekt
7Florian Projekt

Die Veranstaltung begann schon früh morgens um 7:30 Uhr mit dem Aufbau eines Standes, dessen zentraler Bestandteil ein selbst gestaltetes Informationsplakat war. Aber auch ein Tisch mit für das Projekt wichtigen Utensilien oder Anschauungsmodellen gehörte dazu. Nach dem vollendeten Aufbau und letzten optischen Verbesserungen begann eine Zeit der Anspannung für die Schülerinnen und Schüler: Warten auf die Jury, zusammengesetzt aus Experten aus Industrie und Forschung, sowie Lehrkräften, um das eigene Projekt möglichst ansprechend und fachlich überzeugend zu präsentieren. Auch etwaige Fragen der Jury kompetent zu beantworten gehörte dazu.

Während sich die Jury dann zur Beurteilung der Projekte zurückzog, warteten nun das Mittagessen, sowie ein einstündiges Rahmenprogramm auf die Wettbewerbsteilnehmer/-innen und deren Betreuer/-innen. Wahlmöglichkeiten waren hier z.B. ein Besuch im Lehrtechnikum des Industrieparks oder ein Besuch bei der Werksfeuerwehr des Industrieparks.

Am Nachmittag öffnete die Veranstaltung dann ihre Türen für die Öffentlichkeit. Hier hatten die Jungforscherinnen und Jungforscher abermals die Gelegenheit, die Früchte ihrer oft monatelangen Arbeit Verwandten, Freunden oder anderen Interessierten zu präsentieren und mit anderen Schülerinnen und Schülern Kontakte zu knüpfen, die ihre Begeisterung fürs Forschen teilen.

Ab 16.00 Uhr fand dann endlich in einem großen festlich präparierten Saal die Preisverleihung statt. Hier erfuhren alle Jungforscherinnen nochmals Anerkennung  durch die Jury und den Applaus des Publikums, doch einige durften sich sogar eines Preises erfreuen:

In der Juniorsparte Schüler Experimentieren trug die Rheingauschule mit vier von insgesamt 28 Arbeiten bei:

Mieke Zander (11) und Byron Cunningham (11) gelang es mit ihrem Projekt ‚Frankensteins Gemüsegarten‘ zwar nicht, einen Preis in Biologie zu erhalten, doch sie erhielten lobenden Zuspruch, eine Anerkennungsurkunde und die Ermutigung, ihre Untersuchungen zum Nachwachsen von Gemüse aus Gemüseresten fortzuführen, um im kommenden Jahr nochmals anzutreten. Denn immerhin war es ihnen gelungen, Lauch und Basilikum mehrfach zu ernten.

Jakob Lembach (14) erarbeitete sich mit seinem Projekt ‚Die grüne Wüste? ‘ den 3. Platz im Fachgebiet Biologie. Er untersuchte, wie die Fruchtbarkeit von Wüstensand durch Zusatz von zermahlenen Vulkangestein oder Aktivkohle verbessert werden kann. Als Versuchspflanzen dienten ihm dazu wärmeliebende Kichererbsen.

Die jüngsten Teilnehmer der Rheingauschule waren Linus Hesse (10) und Semih Atakan (11). Im Fachgebiet Arbeitswelt mit dem Thema ‚Die grüne Kartoffel‘ erhielten sie den 2. Platz. Sie beschäftigten sich damit, welche Leuchtmittel am Lagerort von Kartoffeln eingesetzt werden sollten, damit diese möglichst nicht grün und somit ungenießbar werden.

Schließlich untersuchte Patrick Wolf (14) mit seinem Projekt ‚Weiße Dachziegel zur Reduktion des Treibhauseffekts‘ im Modell, ob die Erhöhung der Umgebungstemperatur bei weißen Dachziegeln merklich geringer ist, als beim Einsatz dunkler Ziegel. Patrick gelang es, die Jury des Fachgebiets Physik besonders mit seiner wissenschaftlichen Arbeitsweise zu überzeugen, weshalb er mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde. Damit nimmt er auch am erstmals stattfindenden Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“  in Kassel teil.

Von den insgesamt 17 Projekten der Sparte Jugend forscht wurden drei von Schülerinnen und Schülern der Rheingauschule beigesteuert:

Florian Dick (15) startete gleich mit zwei Projekten: ‚Die Mensa-App‘ (Mathematik/Informatik) und ‚Strombojen für umweltfreundlichen Strom‘ (Physik). Mit seiner ‚Mensa-App‘ konnte sich Florian, der seit der 5. Klasse in der Science-AG ist und bereits dreimal erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen hat, auch in diesem Jahr wieder über eine Platzierung freuen: Er gewann den 3. Platz.

Im Fachgebiet Chemie wurde Anna Weimann (16), die auch bereits zum zweiten Mal am Wettbewerb teilnahm, mit dem 2. Platz für ihr Projekt ‚Tischlein putz dich! – Bessere Reinigungsmethoden für Schultische‘ ausgezeichnet.

Die Rheingauschule und insbesondere die AG-Leitung (Frau Schopper, Herr Dr. Bremer, Frau Kramb) freuen sich mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und beglückwünschen sie für ihre erfolgreiche Arbeit!

Sekretariat

06722/99010