Wir sind die Rheingauschule.

Biologie an der Rheingauschule

Biologie heißt übersetzt "die Lehre vom Lebendigen". 

Alle Mitglieder des Fachbereichs Biologie vertreten die Einstellung, dass demnach auch der Biologie-Unterricht lebendig sein soll - oder auch das Lebendige erfahrbar wird. Die Faszination am Zusammenwirken der Lebewesen auf unserer Erde, ihre Lebensweisen, ihre Lebensfunktionen - egals ob es sich um Pflanzen, Tiere, oder anderes Leben handelt - faszinieren seid jeher die Menschen. Diese Faszination war der Antrieb für Forscher, die Zusammenhänge näher zu ergründen. Wir wollen mit unserem Unterricht den Schülerinnen und Schülern diese Faszination der Biologie nahebringen. 

Das Lebendige sehen, erfassen und verstehen - bis in alle Einzeheiten. Das beginnt bei dem Verständnis, was Lebewesen eigentlich sind und welche es gibt: nicht nur die offensichtlich sichtbaren Pflanzen, Tiere und Pilze, sondern auch das Lebendige, nicht mit dem blosen Auge sichtbar ist: wie Bakterien, Einzeller und Kleinstlebenewesen. Gerade in der Klasse 5 versuchen wir die natürliche Neugier der Schülerinnen und Schüler zu wecken und in die wissenschaftliche Arbeitsweise einzuführen. (Klasse 5/6)

In den folgenden Jahren rückt vor allem der Mensch als Lebendiges wesen, seine Lebensfunktionen und Organe in den Vordergrund. Immer mehr tauchen die Schüler in die Bereiche der Biologie ein, die nicht mehr alleine mit dem Auge oder dem Mikroskop sichtbar sind. Zusammenhänge zwischen den Organsystemen, ihr Zusammenarbeiten oder auch das Wirken verschiedener Krankheiten werden analysiert.  Stoffwechselprozesse wie Zellatmung und Fotosynthese, die grundelgenden Lebensprozesse, werden auf einfachem Niveau experimentalgestützt erarbeitet (Klasse 7-10).

Letztlich tauchen die Schülerinnen und Schüler in die Prozesse der kleinsten lebendigen Einheit - der Zelle - ein (Einführungsphase). Weiterführend werden die grundelgenden Lebensprozesse auf molekularer Basis erörtert, so dass am Ende der Qualifikationsphase das Wort "Leben" mit mehr als nur der Vorstellung von Haustieren oder Menschen verbunden wird. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit wissenschaftlich fundiertes Wissen im Bereich Genetik/Molekulargenetik, Ökologie, Neurophysiologie und Evolutionsbiologie zu erhalten, das im grund- oder Leistungskurs entsprechend mehr oder weniger vertieft wird. Sie erhalten Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten und Denken, was durch die Kooperation mit der Hochschule Geisenheim University noch verteift wird. 

Auf dem Weg zur MINT-Schule haben sich die Mitglieder der Fachschaft Biologie den praxisnahen, anschaulichen und innovativen Unterricht auf die Fahne geschrieben. In Zusammenarbeit mit den anderen MINT-Fächern wurde ein Medien- und Methodenkurrikulum erarbeitet, das die Schülerinnen udn Schüler fächerübergreifend langsam an die verschiedenen Arbeitmehtoden heranführt und diese durch häufiges Wiederholen in den folgenden Schuljahren festigt. 

Der Einsatz modernen Medien wie Smatboard, Laptop und Dokumentenkamera unterstützen diesen Prozess fortwährend. Der Schulgarten bietet zudem vor allem in der Mittel- und Unterstufe als "grünes Klassenzimmer" eine gute Ergänzung zur Theorie. Exkursionen zu außerschulischen Lernorten wie Museen oder verschiedenste Biotope, so wie Praxisarbeit in den Laboren der Hochschule sind weitere Ergänzungen im laufenden Unterricht. 

Biologie- Unterricht soll lebendig sein und wir setzten alles daran, diese Lebendigkeit mit unserem Team motiverter Biologielehrerinnen und -lehrer den Schülern nahe zu bringen.

 

Sekretariat

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