school and education

Der Geist des Rheingaus

15 junge Forscher prämiert

„Jugend forscht”-Projekte der Rheingauschule beim Regionalwettbewerb prämiert

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Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ fand am vergangenen Samstag, dem 21. Februar, der Regionalwettbewerb Hessen-West zur 61. Wettbewerbsrunde von Jugend Forscht statt. Im Kalle-Haus des langjährigen Patenunternehmens InfraServ Wiesbaden stellten in diesem Jahr wieder 93 Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Projekte einer Jury aus einem von sieben verschiedenen Fachgebieten vor und warteten gespannt auf deren Urteil. Acht von insgesamt 21 Projekten steuerten die 3 Jungforscherinnen und 12 Jungforscher der Rheingauschule bei.

Nach der Begrüßung durch den Patenbeauftragten von InfraServ (Alexander Achatz) und die Wettbewerbsleitung (Marco Silvestri) und dem darauffolgenden Juryrundgang hatten die Jungforscherinnen und Jungforscher Zeit für eine ausgiebige Mittagspause bei Canneloni oder Reis mit Gemüse. Beim anschließenden Rahmenprogramm bot sich auch die Gelegenheit, besondere Orte im Industriepark näher kennenzulernen, so wurde unter anderem die Besichtigung der modernen Abwasseranlage angeboten.

Während die Jury am Nachmittag über die Beurteilung der Projekte beriet, hatte nun auch die Öffentlichkeit die Gelegenheit, die Früchte der engagierten Arbeit der jungen Forscherinnen und Forscher zu begutachten. An selbst aufgebauten Ständen mit einem Poster und Anschauungsmaterial zum Projekt erklärten diese begeistert den Besuchern ihre Forschungsarbeit.

Am frühen Abend dann wurden Jungforscherinnen und Jungforscher, ihre Angehörigen, Jurymitglieder und Projektbetreuer mit Shuttlebussen in den Industriepark gebracht und erwarteten in festlich hergerichtetem Ambiente gespannt die Verkündung der Preise.

In der Kategorie „Jugend forscht junior“ für Jungforscherinnen und Jungforscher unter 15 Jahren wurden 5 Projekte der Rheingauschule honoriert:

Moritz Both aus der 6. Klasse wurde für seinem Projekt „Zwischen glättefrei und Grünschaden - Die richtige Streusalzmenge“, mit dem 2. Preis in der Kategorie Arbeitswelt ausgezeichnet und bekam zusätzlich den Sonderpreis Umwelt zugesprochen.

Alexander Frydel, Jacob Leinen und Valentino Resera, Jahrgangstufe 5, entwickelten mit ihrem Projekt „Spielend leicht lernen - Ein Lernspiel für die 5. Klasse“ ein Programm, das jungen Schülerinnen und Schülern neue Lernzugänge eröffnen soll und erhielten dafür den 2. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik.

Lias Jünemann und Felix Zengel untersuchten, mit welcher Verpackung Brot am besten haltbar ist und errangen mit ihrem Projekt „Das perfekte Pausenbrot“ einen 2. Preis im Fachgebiet Biologie.

Einen 3. Preis im Fachgebiet Biologie erhielten Magalie Jost und Amelie Schopper, Jahrgangsstufe 9, die in Kooperation mit der Hochschule Geisenheim wissenschaftlich untersuchten, wie die Beimischung von genau abgemessenen Mengen an „Pflanzenkohle – In Massen oder in Maßen“ das Wachstum von Spinatpflanzen beeinflusst.

Milo Keilwerth aus der 5. Klasse wurde für seine Versuche zur Eignung von Brombeerranken als Baustoff zur Isolierung von Gebäuden mit einem Jahresabo der Zeitschrift Geolino belohnt.

In der Kategorie „Jungend forscht“ beurteilte die Jury drei Projekte als preiswürdig:

Valentin Kroneberger und Simon Wöller aus der Jahrgangsstufe 11 züchteten „Pilze als Fleischersatz“ auf einem aus Bioabfällen bestehenden Substrat und waren sogar in der Lage, Besuchern und Jury ihre schmackhaft gewürzte Ernte zum Probieren anzubieten. Ihrem Projekt wurde ein 2. Preis im Fachgebiet Biologie verliehen.

Unter dem Projektnamen „APEX - Artifical Programable Ecosystem X-Bot“ erfanden Leonard Hahn, Levi Raupach und Fernando Reibe aus Jahrgangsstufe 9 verschiedene Konzepte für einen modular aufgebauten Roboter zum multifunktionellen Einsatz in für Menschen schwer zugänglichen Bereichen. Die Technik-Jury war von ihrer Idee begeistert und verlieh dem Projektteam einen 2. Preis im Fachgebiet Technik, welches mit acht Projekten das am zahlreichsten vertretene Fachgebiet war.

Auch Emily Dehner und Leandro Marighella wurden für ihr Projekt „A800 – Der Algenkiller“ zur umweltfreundlichen Bekämpfung von gesundheitsschädlichen Blaualgen mit einem 3. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt gewürdigt.

Die betreuenden Lehrkräfte gratulieren mit Stolz zu dieser Leistung und freuen sich, dass die viele leidenschaftliche Arbeit der Jungforscherinnen und Jungforscher in diesem Maße gewürdigt wurde.

Sekretariat

06722/99010